Markt- und Wettbewerbsanalyse

Ernst Rumpeltes

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Ernst Rumpeltes, Senior Consultant, ist seit 2010 bei Interconnection Consutling für die Erstellung von Studien und Beratungsprojekten zuständig. Er ist Experte in den Bereichen Market Intelligence, Markenimageanalysen und Kundenverhalten. Ernst Rumpeltes absolvierte das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien.

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fast moving consumers summit austria

Das neue Format für Handel & Marke im Bereich FMCG

Wir präsentieren unsere neue Fachkonferenz rund um das Thema zur nachhaltigen Identitätsstiftung im Bereich des Markenaufbaus und der Markenkommunikation von fast moving consumer goods sowie dem Zwischenspiel von Markenartiklern mit dem Handel.

 

Markenidentität erschaffen: regional | digital | nachhaltig

Die erste Ausgabe des fmc.summit dreht sich rund um das Thema der Markenidentität. Mit einem Fokus darauf, welche Bedeutung ihr zukommt und mit welchen Methoden sie sich erschaffen lässt, Stichworte: regional l digital | nachhaltig. Vorträge führender Persönlichkeiten der Branche und Expertenstimmen aus den Bereichen Neuro-Branding, Behavioural Economics und Storytelling stehen dabei im Zentrum.

Und natürlich wird in diesem ersten Jahr auch Corona samt der Auswirkungen zu einem zentralen Thema. Neben den Keynotes erwarten die Teilnehmer eine Diskussion, eine Award-Verleihung und ein gemeinsamer Ausklang.

Wir wollen mit dem fmc.summit eine neue jährliche Kommunikationsplattform für Industrie & Handel im Bereich fast moving consumer goods etablieren. Wir richten uns an Entscheider und Mitarbeiter in den Bereichen Marketing + Strategie | Brand Management + Business Development von Markenartiklern, dem Handel und sonstigen Partnern und Agenturen. Sie treffen auf Medien- und Verbandsvertreter, sowie auf Fach- und Wirtschaftsexperten.

 

Das Programm steht Ihnen als Download zur Verfügung.
Nähere Information & Anmeldemöglichkeit, hier: www.fmc-summit.com

WIR für SIE |
Iris Wildauer, BA BA | Eventmanagement
tel.:+43 1 58546-33
wildauer@interconnectionconsulting.com

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IC News

Kühlmöbel hoffen auf schnellen Wiederaufstieg

Der europäische Markt für Kühlmöbel hat im letzten Jahr einen Rückgang von 5,6% verzeichnet und damit ein Volumen von 1,4 Mrd. Euro erreicht. Bereits 2021 soll jedoch das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Der Gesamtmarkt für Kühlmöbel lag bei 550.000 verkauften Einheiten im letzten Jahr. Alle Märkte mussten dabei Rückgänge hinnehmen. Am stärksten erwischte es den ungarischen Markt, der ein Minus von fast 20 Prozent verbuchte. Der deutsche Markt bleibt der größte Markt mit einem Anteil von 21 Prozent des Gesamtmarktes, musste jedoch – wie alle anderen Länder auch – einen Rückgang von 5,4% im letzten Jahr hinnehmen.

Remote verzeichnete stärkeren Einbruch

Remote-Kühlmöbel, also Kühlmöbel, die über Rohrleitungen mit einem zentralen Verdichter-Aggregat verbunden sind, dominierten den Absatz 2020, vor allem in Westeuropa, während in den CEE-Ländern noch das Plug-In Kühlmöbel-Segment vorherrschend ist. Über alle Märkte hinweg hat das Remote-Segment mit einem Marktanteil von 58,3% bereits die marktdominante Stellung übernommen. 2020 fiel der Rückgang beim Remote-Segment mit 7,4% stärker aus als beim Plug-In-Segment, mit drei Prozent. Unter den Remote-Kühlmöbeln und den Kühlmöbeln der Plug-In-Technologie bildeten 2020 Wall-Display-Ausführungen die beliebteste und am meisten nachgefragte Produktgruppe, und zwar mit 60,1 bzw. 70 Prozent, gefolgt von Kühlinseln und Impuls-Kühlmöbeln.

CO2-Kältemittel holen langsam auf

Westeuropa liegt im Vergleich zum CEE-Raum bei der Einführung von CO2-Kältemitteln voran. In Deutschland liegt der Anteil von CO2-Kältemitteln bereits bei 12 Prozent. Trotzdem wird der Kühlmittelmarkt noch immer von den Fluorkohlenwasserstoffen mit einem Anteil von 75 Prozent beherrscht. „Der Grund für diese langsame Transition hin zu natürlichen Kühlmitteln sind die hohen Kosten der Produktion, denn die Umstellung auf z.B. CO2 bedarf einem Investment in die gesamte Kühlinfrastruktur, einige davon sind komplexer als die bereits bestehenden Systeme“, so Sasa Spiridinov, Autor der Studie.

Polnische Anbieter auf dem Vormarsch

Der Markt für Kühlschranksysteme bleibt stark konzentriert. Italienische Produzenten wie Arneg, Epta, De Rigo dominieren den Markt gemeinsam mit Carrier und AHT. Jedoch gewinnen vor allem polnische Produzenten wie JBG2 oder ES-Systems mit billigeren Kühllösungen verglichen mit den Marktführern an Marktanteilen.

Die Studie untersuchte folgende Märkte: Deutschland, Italien, UK, Frankreich, Benelux, Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Norwegen, Schweden, Kroatien, Polen.

 

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Der Markt für Gastro-Kaffeemaschinen im Jo-Jo-Modus

In den letzten zehn Jahren hat der Gastro-Kaffeemaschinensektor weltweit und fast ausnahmslos hohe Steigerungsraten erfahren. Mit der Pandemie ging dieser Aufstieg jäh zu Ende. So sank der Absatz von Gastro-Kaffeemaschinen im letzten Jahr global um rund 20%. Interconnection erwartet jedoch eine schnelle Erholung des Marktes und prognostiziert für die nächsten drei Jahre eine jährliche Steigerung von durchschnittlich 5,6%. Die neue Studie von Interconnection untersuchte dabei 16 Regionen weltweit.

Europa am stärksten getroffen

Die stärksten Absatzrückgänge bei Gastro-Kaffeemaschinen verzeichnete Europa (Benelux, Frankreich, Italien, Nordische Staaten, Großbritannien), mit einem Minus von 23%, wobei Italien und Frankreich noch stärker als die anderen europäischen Länder unter den Konsequenzen der Pandemie litten. Abseits von Europa fiel der Rückgang der Branche global mit -14% deutlich geringer aus, relativ zu den Wachstumsraten davor, aber noch immer dramatisch. So lag das durchschnittliche Wachstum der Branche in China in den letzten drei Jahren vor der Pandemie bei rund 30 Prozent. 2020 verzeichnete der chinesische Markt jedoch einen Rückgang von -3,3%. „Ost und Südostasien sind die Regionen mit dem stärksten Wachstumspotential weltweit, weil vor allem unter der jungen Bevölkerung der Kaffeekonsum immer beliebter wird“, erklärt Dr. Stefano Armandi, Autor der Studie. Hinzu kommt, dass vor allem in Regionen, wo der Kaffeekonsum nicht als Tradition, sondern als kosmopolitischer Lifestyle empfunden wird, ein rapider Anstieg von Kaffeehäusern zu verzeichnen ist.

Nachfrage nach intelligenten Kaffeemaschinen steigt

Auch wenn alle Produkttypen, nicht überraschend, negativ von der Krise getroffen wurden, zeigte sich, dass das Produktsegment der vollautomatischen Kaffeemaschinen besser performte als die halbautomatischen Maschinen und einen Marktanteil von 49,8% erreichten. Dieser Trend wird, laut der Interconnection-Studie, auch in den nächsten drei Jahren weiter anhalten, wobei die Wachstumsraten 6,0% respektive 5,2% jährlich im Durchschnitt betragen werden. Die durchschnittlichen Preise werden aufgrund technologischer Innovationen wie Cloud Computing, Remote Control und kontaktlose Bedienung, ansteigen. Die wichtigsten globalen Player sind Cimbali, Evoca Group, Franke und WMF.

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Nach Corona Blues steigt Büromöbelmarkt 2021 zweistellig und setzt auf Innovationen

Der Büromöbelmarkt in Westeuropa wird 2021 mit einem Wachstum von 16,5% einen Teil des Pandemie-Rückschlags wiedergutmachen. Jedoch wird es zumindest weitere zwei Jahre dauern bis das Vorkrisenniveau erreicht sein wird, wie eine Studie von Interconnection Consulting belegt.

Der Büromöbelmarkt wurde von der Krise noch stärker getroffen als viele andere Branchen. Lockdown, die Home-Office-Offensive der Regierungen und die damit einhergehende Reduktion von permanenten Büroarbeitsplätzen hat zur Verunsicherung am Markt geführt. „Hinzu kommen noch die Problematiken in den Lieferketten beginnend mit der Verzögerung bei der Auslieferung des Rohmaterials bis zu der eingeschränkten Zahl von Fabriksarbeitern im Produktionsprozess, was zu einem starken Produktivitätsrückgang der Branche geführt hat“, erklärt Julia Tarasenko, die Rückgänge, die sowohl nachfrage- als auch angebotsseitig erfolgten. So wird der Büromöbelmarkt in Westeuropa in diesem Jahr fast ein Viertel (-23,7%) vom Vorjahresumsatz einbüßen. Am schwersten von allen untersuchten Märkten trifft es 2020 das Vereinigte Königreich, mit einem Absturz von 26,2%.

Gesundheitsaspekte im Trend

Trotzdem ergeben sich auch Chancen durch die Krise, wie die Studie zeigt. So stiegen die Marktanteile von Trennwänden bzw. Teilsystemen für Großraumbüros. Überhaupt geht der Trend wieder zurück zu mehr Privatsphäre am Büroplatz, erklärt Tarasenko, mit dementsprechenden Innovationen am Markt. Auch der Trend zu ergonomischen Möbeln wird sich weiter verstärken, um damit beim Stressabbau zu helfen, Muskelverletzungen vorzubeugen und das körperliche Wohlbefinden zu steigern. So wurde auf der Stockholmer Büromöbelmesse ein rückenfreier sattelförmiger Bürohocker vorgestellt, der den negativen Wirkungen eines sitzenden Lifestyles vorbeugen soll. Die Dominanz des Sitzsegments zeigt sich auch in den Marktanteilen, wo Sitzlösungen mit knapp 44 Prozent fast die Hälfte des gesamten Bürosektors ausmachen. Weiters ist die Zunahme von Smart-Office-Lösungen am Markt zu beobachten, wie z.B. höhenverstellbare Stehpulte via Bluetooth. Hinzu kann die Marktkonsolidierung als Chance gesehen werden, wie z.B. mit einer verstärkten M&A-Aktivität am Markt. Die Studie von Interconnection über den Büromöbelmarkt untersucht die Märkte von Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien, Schweden, Niederlande, Österreich, Belgien, Norwegen, Dänemark, Finnland.

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Markt für Flüssigabdichtungen erholt sich ab Mitte 2021

Stark getroffen von der Krise wird der europäische Markt für Flüssigabdichtungen. In diesem Jahr muss die Branche mit einem Rückgang von 5,9% rechnen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt. Damit wird aber die Talsohle noch nicht erreicht sein, denn für 2021 ist ein weiterer Rückgang von 8,2% zu erwarten. Aus heutiger Sicht werden erst im zweiten Halbjahr des nächsten Jahres Zeichen einer Erholung zu erkennen sein.

Verschiedene Erholungsgeschwindigkeiten

Eine vollständige Erholung auf dem Markt für Flüssigabdichtungen wird für 2023 prophezeit. Die Studie zeigt dabei, dass 2023 das Wachstum am europäischen Markt 11% in Wert betragen wird. Zwischen 2020 und 2023 wird nach heutigem Stand Russland das größte Wachstum aller Länder aufweisen. Der größte Markt für flüssige Abdichtungen ist Deutschland. Dieser kann mit einem durchschnittlichen Wachstum von 2,0% pro Jahr bis 2023 auch optimistisch in die Zukunft blicken. Etwas pessimistischer ist der Ausblick für Frankreich oder Italien, die 2023 bei weitem das Vorkrisenniveau nicht erreichen werden. Dies hat jedoch vor allem damit zu tun, dass es in diesen Ländern bereits 2019 einen Rückgang der Bautätigkeit gab.

Polymerabdichtungen vorne

Liquide Polymerabdichtungen sind mit 60,1% das bevorzugte Material europaweit vor Bitumen und Zement. Innerhalb der Gruppe der Polymerabdichtungen ist PMMA bzw. Acrylglas das stärkste Produkt auch mit dem größten Wachstum, aufgrund des Trends zu lösungsfreien Produkten. Insgesamt ist jedoch der Markt sehr divers. In Italien sind Bitumen-Produkte mit einem Anteil von 48 Prozent beherrschend. Insgesamt ist der Wohnbau europaweit mit rund 50 Prozent Marktanteil das wichtigste Kundensegment, mit einer leicht steigenden Tendenz.

Diversifizierung zahlt sich aus

Der Wettbewerb in der Branche ist vor allem unter den marktführenden Unternehmen sehr hoch, jedoch gibt es auch noch genügend Platz für kleinere Unternehmen, wie Julia Tarasenko, Autorin der Studie erklärt. Während der Pandemie war zu erkennen, dass Unternehmen mit starker Diversifikation, sowohl was Produkte als auch Märkte angeht, am erfolgreichsten die Krise gemeistert haben und in vielen Fällen sogar Umsatzrückgange vermeiden konnten. Insgesamt stieg der Marktanteil der Top-Ten-Unternehmen gegenüber dem Vorjahr beträchtlich von 49,9% auf 52,1%. Einige der wichtigsten Unternehmen sind Triflex, Sika, Mapei, StoCretec, Soprema, Weber, Remmers, Evonik, BASF und MC Bauchemie.

Die Studie untersuchte folgende Märkte: Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen, Russland, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Rest Europas.

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COVID-Krise bringt Wintergärten unerwarteten Aufschwung

Die COVID-Krise hat dem seit Jahren stagnierenden Markt für Wintergärten in Österreich neuen Schwung verliehen, sodass für 2020 ein positives Marktwachstum von 3,7% zu erwarten ist. Langfristig ist jedoch kein wesentlicher Aufwärtstrend in Sicht. Im Prognosezeitraum 2020 bis 2023 wird der Markt jährlich im Durchschnitt um voraussichtlich 1,3% wachsen und bis 2023 ein Marktwachstum von 165,5 Mio. Euro erzielen, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Vor der Pandemie war der Markt für Wintergärten in Österreich bestenfalls stagnierend. So verzeichneten Wintergärten trotz steigender Neubauaktivität im letzten Jahr einen Absatzrückgang von 1,6 Prozent. Dies kehrt sich in diesem Jahr ins Gegenteil um. Zwar gehen 2020 die Baufertigstellungen zurück, aber die Wintergartenbranche entwickelt sich positiv. „Bedingt durch Lockdown, Homeoffice und verfügbaren Finanzmittel aufgrund fehlender Reisemöglichkeiten haben sich viele Haushalte dazu entschieden in ihr Eigenheim zu investieren“, erklärt Daniel Kollar, Autor der Studie. Das stärkste Wachstum verzeichnen Terrassendächer, die mit einem Anteil von fast zwei Drittel (64,4%) das dominierende Produktsegment darstellen. Vor allem die niedrigen Kosten im Vergleich zum klassischen Wintergarten sind ausschlaggebend für die starken Zugewinne. Der Glasausbau ist mit 12,8% die kleinste Produktgruppe, auch deswegen, weil große Glasflächen bei Neubauten immer populärer werden, wodurch nachträglich Zu- und Anbauten von Wintergärten stark an Bedeutung verlieren. Dies ist auch der Grund, warum die kurze Renaissance der Wintergärten, laut der Studie, mit dem Ende der Pandemie auch ein Ende finden wird.

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Hoffnung auf bessere Zeiten am Markt für Blasformmaschinen

Der europäische Markt für Blasformmaschinen und Blasformen wird in diesem Jahr aufgrund der ökonomischen Folgen der Pandemie empfindliche Einbußen hinnehmen. Betriebsunterbrechungen, stornierte Investitionen, sowie eine massive Unsicherheit der Marktteilnehmer erschwerten das Geschäftsklima. Eine neue Studie von Interconnection Consulting prognostiziert für Blasformmaschinen einen Umsatzrückgang von 7,1%.

Wenig Dynamik

Schon vor der Krise war Europa im Vergleich zu allen anderen Regionen weltweit, der Markt mit der geringsten Wachstumsdynamik. So betrug das Umsatzwachstum bei Blasformmaschinen in Süd- und Osteuropa 2019 gerade einmal 1,8%. Mehr Dynamik wies der Markt für Blasformen auf. Dort lag das Gesamtwachstum in Europa im Vorjahr bei 3,7%, wobei Westeuropa (+6,5%) und die CEE-Länder mit 4,8% die höchsten Wachstumsraten aufwiesen.

Prinzip Optimismus

Vor allem die Regionen West- und Südeuropa sind von der Pandemie schwer beeinträchtigt. Ein Umsatzrückgang bei Blasformmaschinen von 9,2 respektive 8,4% wird für 2020 erwartet. Trotz des bitteren Rückschlags erwartet die Industrie bereits 2021 wieder einen Absatzanstieg. Die wirtschaftliche Aussicht bleibt auch danach optimistisch. So erwartet die Studie, dass spätestens 2023 das Marktvolumen über dem Vorkrisenniveau liegen wird. Im Bereich der Maschinentypen dominieren europaweit die Streckblasmaschinen (linear und rotierend) mit 56,2% den Markt. Danach folgen Extrusionsblasformmaschinen mit rund einem Viertel (23,2%) des Gesamtmarktes, sowie Spritzblasmaschinen mit einem Anteil von rund einem Fünftel des Gesamtmarktes. Die höchsten Wachstumsraten erzielte im Jahr 2019 das Segment der Spritzblasmaschinen, dessen Marktwachstum um rund 4,5 Prozent in Wert betrug.

Nachhaltigkeit ist Chance für Europa

Ein Hauptthema der Blasformen-Industrie ist der globale Trend zum Verbot der Nutzung von Einweg-Plastikmaterialien und der Fokus auf Nachhaltigkeit und recyclebaren Plastikmaterialien. Gerade die hochentwickelten Industrieländer in Europa, begünstigt durch strenge Gesetze und Auflagen, sind dabei Vorreiter. „Große Marken wurden gezwungen die Nutzung von nicht recyclebaren Einweg-Plastikmaterialien zu minimieren“, erklärt dazu Daniel Kollar, Autor der Studie.

Untersuchte Regionen:

Nordwesteuropa (UK, Irland, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island)

Westeuropa (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg)

Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz)

Osteuropa (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Baltische Länder, Bulgarien, Russland, Ukraine, CIS)

Südeuropa (Spanien, Portugal, Griechenland, Italien)

 

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Renovierungen helfen der Systembodenbranche in der Krise

Nach einem stetigen Wachstum in den letzten Jahren ist die COVID-Krise ein großer Einschnitt für den europäischen Markt für Systemböden, mit einem erwarteten Rückgang von 6,0% für 2020. Systemböden werden vor allem im Nichtwohnbau verwendet, um Strom- und Datenkabeln in einem Hohlraum unter dem Bodenbelag zu verlegen. Trotz eines Anstiegs im Renovierungsbereich, wird der Rückgang bei Neubauprojekten, speziell im Büro- und Handel, den Markt bis 2023 unter dem Vorkrisenniveau halten, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Holz- und Mineralböden an der Spitze

Die wichtigsten Materialien für Systemböden sind Mineralfaser mit einem Anteil von 31,0%. Jedoch zeigt dieses Produktsegment zukünftig eine Stagnation aufgrund sinkender Verfügbarkeit der Rohmaterialien. Demgegenüber werden Holzplatten bis 2023 von nun 30,6% auf 31,1% ansteigen und damit auch die Mineralböden von Platz Eins ablösen. Holz ist bereits in Frankreich, Spanien und den Benelux-Ländern die stärkste Produktgruppe, während Mineralböden in Italien und Deutschland mit über 40 Prozent-Anteil den Markt beherrschen. Stahlverkapselte Paneele sind wiederum in Großbritannien mit einem Anteil von mehr als zwei Drittel das wichtigste Segment, und gewinnen aufgrund der Stabilisierung des Aluminiumpreises auch europaweit wieder an Terrain.

Zwei Konstruktionsweisen

Es gibt zwei Konstruktionsweisen für Systemböden. Beim Doppelboden gewähren einzelne verlegte Platten, an jeder Stelle, den freien Zugang zum Bodenhohlraum. Hohlböden wiederum sind gekennzeichnet durch eine durchlaufende geschlossene Tragschicht, die nur über Revisionsöffnungen den Zugang zum Bodenhohlraum ermöglicht. Zweitere ist in Deutschland sehr beliebt, wo sie immerhin fast ein Viertel des Gesamtmarktes einnimmt. „Jedoch verlieren die Böden im Vergleich zu Paneelen-Bauweise an Anteilen, aufgrund ihrer eingeschränkten Funktionalität vor allem im Bürobereich und in den Datenzentren“, wie Dr. Stefano Armandi, Autor der Studie erklärt.

Öffentliche Ausgaben als Silberstreif am Horizont

Gerade staatliche Investitionen im Gesundheits- und Bildungsbereich werden die Verluste der Branche in den nächsten drei Jahren in Grenzen halten, jedoch nicht zur Gänze kompensieren. Die meisten Paneele sind noch immer bestimmt für die Segmente Büro und Handel, die jedoch unter der Zurückhaltung bei Neubauprojekten leiden und daher 2021 einen starken Rückgang im Geschäftsvolumen erfahren werden. Gleichzeitig steigt die Renovierungstätigkeit, da viele Unternehmen die temporäre Abwesenheit des Personals während des Lockdowns ausgenutzt haben, um interne Areale zu erneuern.

Marktkonzentration sorgt für Engpass bei Rohstoffen

Die Marktkonzentration ist sehr stark, vor allem im Premium-Segment. Die Top-5-Unternehmen nehmen einen Anteil von 45 Prozent ein. Einige Übernahmen in den letzten Jahren haben die Konzentration am Markt weiter verstärkt und darüber hinaus auch zu einem Engpass bei Rohmaterialien geführt, vor allem im Bereich der Mineralböden. Unter den großen Namen sind Unternehmen wie Kingspan, sowie die deutschen Anbieter Lindner, Knauf und Mero zu finden

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Blasformmaschinen tauchen durch Krise

Auf lange Sicht zeigt der Markt für Blasformmaschinen und Blasformen weltweit ein stabiles Wachstum. Jedoch sorgt die Pandemie auch in diesem Sektor für einen weltweiten Einbruch, mit einem Umsatzminus von 5,9% für das Jahr 2020. Insgesamt wird erwartet, dass frühestens 2022 wieder das Vorkrisen-Marktniveau erreicht wird, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.

China führender Produzent

Der Markt für Blasformmaschinen ist 2020 weltweit von den ökonomischen Auswirkungen der Pandemie betroffen, und wird somit auch in allen Regionen Rückgänge des Marktvolumens verzeichnen. Die stärksten Abstürze verzeichnen dabei die Region Lateinamerika (-11,6%), Südeuropa (-9,2%) und Westeuropa (-8,4%). Weltweit wird das Umsatzvolumen für Blasformmaschinen in diesem Jahr von 3,1 Mrd. im Vorjahr auf 2,9 Mrd. Euro zurückgehen. Der weltweite Markt wird dominiert von China & Taiwan, die rund ein Fünftel des Gesamtmarktes auf sich vereinen (21,0%). Der zweitgrößte Markt für Blasformmaschinen stellt Süd & Ostasien (14,4%) dar, gefolgt von USA & Kanada (13,9%). 2019 wurde das größte Wachstum in der Region Süd & Ostasien mit einem Anstieg von 11,9% erzielt, gefolgt von Indien (+9,8%). Das niedrigste Wachstum verzeichneten die Regionen Süd- und Osteuropa mit jeweils +1,8% in Wert. Im Bereich der Maschinentypen dominieren die Streckblasmaschinen (linear und rotierend) mit 57,3% den Markt. Danach folgen Spritzblasmaschinen mit einem Anteil von rund einem Viertel des Gesamtmarktes und die Extrusionsblasformmaschinen mit 17 Prozent. Das Segment der Blasformen erreichte 2019 ein Marktvolumen von 568,9 Mio. Euro. Auch hier ist die Region China & Taiwan mit einem Anteil von 15,7% führend, gefolgt von Indien (14,8%) und der Region USA & Kanada (13,5%). Die stärksten Wachstumsmärkte in diesem Segment waren 2019 Indien (+9,0%) und Afrika (+8,7%).

Nachhaltigkeit ist Hauptthema der Industrie

Ein Hauptthema der Blasformen-Industrie ist der globale Trend zum Verbot der Nutzung von Einweg-Plastikmaterialien und der Fokus auf Nachhaltigkeit und recyclebaren Plastikmaterialien. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Weltregionen, was die Reduktion der Plastikverwendung betrifft. Die hochentwickelten Industrieländer zeigen eine stärkere Reduktion bei der Plastikverwendung, vor allem durch strengere Gesetze und Regulierungen. „Große Marken wurden gezwungen die Nutzung von nicht recyclebaren Einweg-Plastikmaterialien zu minimieren“, erklärt dazu Daniel Kollar, Autor der Studie.

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Kinderwagenmarkt kommt seit Jahren nicht vom Fleck

Schon vor der COVID-19-Krise hatte der europäische Kinderwagenmarkt mit leichten Einbrüchen zu kämpfen. 2019 sank der Absatz zum zweiten Mal in Folge um 0,9%, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt. Second-Hand-Märkte sowie stagnierende Geburtenzahlen drücken auf die Nachfrage. Bis 2023 wird der Absatz durchschnittlich 1,8% jährlich weiter einbüßen, was vor allem mit dem starken Rückgang 2020 zu tun hat, der 2021 nur teilweise wiedergutgemacht wird.

Auch Deutschland schwächelt

Insgesamt betrug das Marktvolumen für Kinderwägen in den untersuchten Ländern (Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Deutschland, Benelux, Frankreich, Spanien, Italien, UK) 834,7 Mio. Euro. Bis 2022 wird dieser Wert auf 770 Mio. Euro fallen. Von den untersuchten Regionen konnte 2019 nur Frankreich und die nordischen Länder eine positive Entwicklung des Absatzes aufweisen, während Deutschland und Spanien erstmals seit fünf Jahren kein Wachstum verzeichneten. Auch Großbritannien verzeichnete trotz des starken Rückfalles 2018 auch im vergangenen Jahr keinen Anstieg.

Ultraleicht als Hoffnungsschimmer

Der Anstieg der ultraleichten-Kompakt Kinderwägen in den letzten Jahren ist erstaunlich. Zwar ist der Anteil mit einem Absatz von 218.600 Stück noch weit hinter den stärksten Produktgruppen, wie den Buggys und den Komfortkinderwägen, jedoch mit großem Wachstumspotential. Allein 2019 stieg der Absatz um 31,4%. Damit waren die ultraleichten Kompakt Kinderwägen die einzige Produktgruppe mit positivem Wachstum. Bis 2022 wird ein durchschnittliches Wachstum von 5,4% jährlich erwartet, trotz COVID-19. Die Durchschnittspreise stiegen 2019 erstmals seit 2010 nicht an. So verlor der High-End-Sektor (>1000 €) Anteile, teilweise aufgrund des verstärken Second-Hand-Marktes.

Junge Unternehmen holen auf

Der wachsende Trend nach Online-Verkäufen hat nun einen Marktanteil von 25,8% erreicht. Für 2020 wird ein noch stärkeres Wachstum für diese Vertriebsform erwartet, nachdem der Offline-Sektor sehr von der Krise beeinträchtigt war. Die Marktkonzentration ging in den letzten Jahren zurück, nachdem einige Newcomer einiges an Marktanteilen hinzugewonnen haben. Die Top-Ten-Unternehmen kontrollieren derzeit 35% des Gesamtmarktes. Drei der größten Unternehmen sind Artsana, Britax und Dorel .

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Dem Vorhangfassadenmarkt stehen schwere Zeiten bevor

Die sechs wichtigsten Märkte für Vorhangfassaden in Europa (Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien und Polen) verbuchten 2019 einen Absatzrückgang von 0,6%. Die COVID-Krise wird im wahrscheinlichsten Szenario in diesem Jahr einen starken Einbruch im Absatz verursachen (-4,5%). Aber auch danach wird der Markt nur sehr schwer in die Gänge kommen, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Aufhellung erst in zwei Jahren

Der Absatzrückgang wird sich europaweit – im wahrscheinlichsten Szenario – bis 2022 fortsetzen. Während im Vorjahr der Absatz noch 21,8 Mio. m2 betragen hat, wird dieser voraussichtlich 2023 nur 19,8 Mio. m2 ausmachen, da eine niedrige Nachfrage nach Neuinvestitionen in der Baubranche bis 2022 erwartet wird. Die Entwicklungen in den einzelnen Ländern durch die Krise sind durchwegs unterschiedlich. Italien wird 2020 im wahrscheinlichsten Szenario den größten Rückgang verzeichnen (-12,2%), gefolgt von Großbritannien (-9,9%), wobei jedoch zu sagen ist, dass beide Länder ihren Absatzrückgang damit nur fortsetzen werden. Der mit Abstand größte Markt Deutschland wird in diesem Jahr 3,8% seines Absatzvolumens einbüßen und damit eine langanhaltende Aufwärtsphase beenden. Auf der anderen Seite werden Frankreich und Polen das Jahr 2020 sogar mit einem leichten Anstieg der Absatzzahlen abschließen. Wobei aber das Absatzvolumen auch in diesen Ländern bedingt durch die Folgen der Krise in den folgenden Jahren stark rückläufig sein wird.

Neue Materialien im Trend

Bei den Materialien gibt Aluminium-Glas mit einem Anteil von 82,6% stark den Ton an, gefolgt von Stahl-Glas. Während jedoch das Stahl-Segment weiter an Anteilen verliert, wird Aluminium seine Marktstellung weiter ausbauen. Der stärkste Trend geht jedoch in andere Materialien, wie Holz-Aluminium oder Holz-Glas-Systeme. Auch alternative Elemente, wie Stein, Keramik oder Plastik kommen immer häufiger zum Einsatz.

Wohnbau wird einbrechen

Der Marktanteil des Objektbaus liegt bei 89,5%. Mit fast der Hälfte des Gesamtabsatzes ist das Bürosegment das stärkste Kundensegment. Dahinter folgen Handel (18,7%) und Industrie mit 14,1%. Die stärksten Einbußen werden im Wohnbau erwartet, dessen Absatz in diesem Jahr um 8,3% fallen wird. Rund drei Viertel des Absatzvolumens wird im Bereich Neubau verwendet.

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Premiummarkt federt Krise bei Autokindersitzen ab

Auch der Markt für Autokindersitze in Europa wird nicht von der weltweiten Krise verschont bleiben. Eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt einen Rückfall für die Branche von 4 bis 5% für 2020. Bis 2023 soll der Rückgang durchschnittlich 1,1% pro Jahr in Menge betragen.

Trotz des negativen Ausblicks ist der Markt für Kindersitze im Vergleich zum Kinderwagenmarkt nicht so stark von der Krise getroffen worden. Dies hat auch damit zu tun, dass der Premiummarkt stark an Bedeutung gewinnt (i-size, größenverstellbare und rotierende & drehende Sitze). So hat dieser Anstieg der Nachfrage nach teureren Kindersitztypen im vergangenen Jahr noch zu einem leichten Umsatzplus geführt (+0,2%). Während dabei die günstigen Modelle bis 100 Euro einen Umsatzrückgang verzeichneten, stiegen die Umsätze bei den höherpreisigen Modellen. Dabei zeigt die Studie: Je höher das Preissegment, desto höher das Wachstum. „Und auch wenn durch die Gewährung von Rabatten in den ersten Monaten dieses Jahres, der Durchschnittspreis kurzfristig gesunken war, geht der Trend in den nächsten Jahren weiterhin in Richtung steigende Durchschnittspreise“, erklärt Dr. Stefano Armandi, Autor der Studie.

Größenverstellbare Modelle auf dem Vormarsch

Der Anstieg der Durchschnittspreise wird durch den Aufstieg größenverstellbarer Modelle erreicht. Derzeit erreicht dieses Segment einen Absatzanteil von 4,4%, während der Anteil der rückenlosen Sitze stark zurückgeht und nur noch 6,6% beträgt. Von diesem Rückgang profitiert das 2/3 (Altersgruppe) Segment, das mit einem Anteil von 22,3% die größte Produktgruppe darstellt, gefolgt von der Produktgruppe 0/0+ mit 16,0%. Jedoch zeigt sich im Babysitzbereich (0/1) eine unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Märkten. Während der Absatz von klassischen Babysitzen in Deutschland und den nordischen Ländern noch steigt, nimmt dieser Bereich in Spanien und Italien zugunsten der größenverstellbaren Sitze stark ab.

Absatzrückgang in Italien und Spanien

Der Absatzrückgang in den sieben untersuchten Märkten im letzten Jahr (-0,5%), war vor allem der negativen Entwicklung in Italien, Spanien und Großbritannien geschuldet. Während in Italien und Spanien der Anstieg von größenverstellbaren und damit langlebigeren Kindersitzen zu einem Absatzrückgang führte, liegt der Grund in Großbritannien vor allem in der niedrigeren Geburtenrate und der ökonomischen Unsicherheit begründet. Die zwei größten Märkte Frankreich und Deutschland konnten 2019 ein leichtes Absatzwachstum verzeichnen. Während jedoch in Frankreich die Durchschnittspreise noch anstiegen, sanken diese in Deutschland.

Onlinehandel im Trend

Der Online-Kanal erreichte 2019 einen Anteil von 21,7% und wird durch COVID-19 stark an Anteilen gewinnen, während der klassische Einzelhandel an Anteilen einbüßen wird. Fachhandelsketten können mit ihren Online-Shops weiter ihren Marktanteil von 38,5% halten. Dieser Distributionskanal ist mit Ausnahme von Frankreich auch der dominierende Kanal in den untersuchten Ländern. Hohe Innovationskraft der marktführenden Unternehmen steigerten die Marktkonzentration im letzten Jahr. Die Top-10-Unternehmen verbuchten einen Anteil von 70,3%. Unter den wichtigsten Produzenten befinden sich Team-Tex (Nania Group), Dorel and Britax, Cibex/Goodbaby and Allison Baby.

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Abwärtsspirale im Wohnbau erst am Anfang

2020 wird die Corona-Krise den jahrelangen Aufschwung der Baubranche je stoppen. In diesem Jahr wird ein Rückgang von -2,7% erwartet, dies ist jedoch erst der Anfang einer Abwärtsspirale, wie Interconnection Consulting in einer neuen Studie zeigt.  

 

Erst 2022 wird Tiefpunkt erreicht

Verschärfte Hygiene- und Sicherheitsvorschriften bremsen die Baufertigstellungen bereits 2020. Hinzu kommt, dass durch die geschlossenen Grenzen, ein Fachkräftemangel auf den heimischen Baustellen herrscht, der die Arbeiten und die Fertigstellungen nochmals verzögert. Kurzarbeit und massive Arbeitslosigkeit haben klar negative Effekte auf die Kaufkraft und Investitionsbereitschaft heimischer Haushalte. Damit werden auch die Investitionen in Eigenheime zurückgehen. Dies führt zu einem Einbruch der Baugenehmigungen in diesem Jahr um 14,9% gegenüber dem Vorjahr was sich wiederum auf die Fertigstellung von Wohnanlagen in den folgenden Jahren auswirkt. Während der Abschwung 2020 noch relativ moderat verläuft, wird dieser, laut den Prognosen von Interconnection im Folgejahr sehr drastisch ausfallen und 8,7% betragen. Durch die Verzögerungen zwischen Baugenehmigungen und Fertigstellung der Wohnanlagen wird der Tiefpunkt bei den Fertigstellungen von Wohnanlagen erst 2022 erreicht werden. 2023 ist zum heutigen Zeitpunkt wieder mit einem Aufschwung bei den Baufertigstellungen zu rechnen.

 

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Markt für Raffstores hofft auch baldiges Comeback

Das Marktvolumen für Raffstores in Europas Top-7 Märkte (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Polen) wird seinen starken Aufwärtstrend in den letzten Jahren durch COVID-19 kurzzeitig unterbrechen. In diesem Jahr wird der Rückgang aufgrund der allgemeinen Krise 3,7% betragen. Interconnection geht in einer neuen Studie von einem schnellen Rebound aus, sodass bereits 2023 das Marktvolumen in den sieben untersuchten Teilmärkten insgesamt wieder höher sein wird als vor der Krise.

DACH-Raum Schlager

Gerade im DACH-Raum sind diese außenliegenden Sonnenschutzprodukte, die eng mit den Jalousien verwandt sind äußerst beliebt. Daher ist Deutschland mit einem Anteil von 49,6% auch mit Abstand der größte Markt, gefolgt von der Schweiz mit 16,8% und Österreich. Deutschland wird nach den Rückschlag jedoch mindestens bis 2023 brauchen um das Volumen von vor der Krise zu erreichen. Etwas schneller wird es in den noch nicht so reifen Märkten gehen, wo der Rebound mit höherer Dynamik stattfinden wird. Vor der Krise waren vor allem Spanien und Frankreich die großen Wachstumsmärkte für Raffstores. So erzielte Spanien 2019 ein Wachstum von 5,3%.  Jedoch sind gerade diese beiden Länder gemeinsam mit Italien auch wirtschaftlich am stärksten von der COVID-Krise betroffen. Die Raffstores haben in Ländern wie Italien sehr oft noch mit traditionellen Holzfensterläden, aber in den letzten Jahren auch mit Zip-Screens zu kämpfen. Daher macht der italienische Markt für Raffstores nicht einmal ein Zehntel des deutschen Marktes aus.

Gesunkene Preise als Hoffnungsschimmer

Einen positiven Nebeneffekt für die Branche könnten die gesunkenen Preise an den Rohstoffmärkten haben. Die gesunkenen Preise für Aluminium, das mit Abstand wichtigste Material mit einem Anteil von 89%, könnte die Preise zumindest stabilisieren, die vor der Krise noch stark gestiegen waren. Dies könnte die Situation der Produzenten ein wenig erleichtern. Genauso dominant wie Aluminium als Material sind die motorisierten Produktlösungen gegenüber den manuellen Lösungen, die kaum mehr eine Rolle spielen. So beträgt der Motorisierungsgrad in Frankreich 93%, in Polen ist er am geringsten und beträgt knapp 64%.

Marktkonzentration rückgängig

Die Marktkonzentration ging in den letzten zwei Jahren zurück, da mehr Anbieter für Raffstores in den Markt strömten. Trotzdem beherrschen die Top-Ten-Marktführer mit Stand 2019 noch immer 59,8% des Gesamtmarktes. Unter den Top-Fünf-Anbietern verlor einer der großen Schweizer Produzenten, Griesser ein paar Marktanteile, hauptsächlich aufgrund des reifen Schweizer Marktes, der nicht mehr die großen Wachstumsraten zulässt. Roma und Hunter Douglas auf der anderen Seite konnten dafür Marktanteile hinzugewinnen.

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Schwere Jahre für Brandschutztüren stehen bevor

Nach einem sehr vielversprechenden Start in das neue Jahr, erfuhr die Branche für Brandschutztüren in Westeuropa einen starken Einbruch. So stürzte der Markt im ersten Quartal 2020 gegenüber 2019 um 11,5 Prozent im Wert ab. Für das Gesamtjahr erwartet Interconnection Consulting einen Rückgang von 5,6% gegenüber dem Vorjahr. Erst 2019 ist damit zu rechnen, dass das Marktniveau von 2023 wieder erreicht wird.

Italien, Dänemark und Schweden mit zweistelligen Rückgängen

In Deutschland, dem größten Markt für Brandschutztüren in Europa, wird für das Gesamtjahr ein Rückgang von 7,4% erwartet, wobei hier vor allem die starken Rückgänge im Nicht-Wohnbau ihre Spuren hinterlassen. Einen der stärksten Einbrüche in der EU wird aus heutiger Sicht für Italien prognostiziert (-10,1%), während der Feuerbrandschutztüren-Markt in den Benelux-Länder und Großbritannien 8,7% respektive 7,6% verlieren wird. Auch Skandinavien wird hart von der Krise getroffen und insgesamt 9,6% einbüßen, wobei der Rückgang in Dänemark und Schweden wahrscheinlich sogar im zweistelligen Bereich liegen wird.

Große Erwartungen an EN16034

Große Erwartungen setzt der Markt in die Einführung von neuen Standards zur Harmonisierung der Richtlinien innerhalb der EU und Türkei, um faire Bedingungen für die Hersteller zu gewährleisten. Diese Änderungen, die im November 2019 in Kraft getreten sind, betrafen jedoch nur Außentüren und Schiebetüren. „Gerade die Außentüren betreffen nur einen vernachlässigbaren Anteil aller Brandschutztüren und daher sind die Auswirkungen auf die Preisharmonisierung noch nicht so stark wie gewünscht“, erklärt Jan Hudak, Autor der Studie. Dies ist jedoch eines der großen Ziele, um die großen Preisunterschiede in den verschiedenen Ländern zu verkleinern. Daher werden auch in Zukunft am oberen Ende der Preisskala die Holztüren mit einer Feuerresistenz von 90 und 120 Minuten dominieren, während am unteren Ende der Resistenzskala (30 min und 60 min) die Stahltüren dominant bleiben werden.

Trübe Aussichten

Der Absturz der Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 wird aufgrund der bereits erteilten Baubewilligungen – die insgesamt rund 3 Mrd. Euro betragen – ab September ein wenig abgeschwächt. Die zweistelligen Rückgangszahlen, die bis zum Sommer erwartet werden, können damit teilweise kompensiert werden. Trotzdem werden die schrittweisen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 nur teilweise zur Erholung führen. Der Markt für Brandschutztüren wird noch bis 2022 brauchen, um sich vollständig von der Krise erholt zu haben.

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Deutschlands Vorhangfassadenindustrie wird sich nur langsam erholen

Der Absatz für Vorhangfassaden stieg 2019 um 4,2% auf 7,2 Mio. m2. Für das Jahr 2020 wird aufgrund von COVID-19 ein Absatzrückgang von 3,8% erwartet, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt. Bis 2023 wird sich die Branche nur langsam von den Auswirkungen der Pandemie erholen.

2020 wird aufgrund der Folgen des Shut-Downs der Absatz im wahrscheinlichsten Falle auf 6,9 Mio m2 zurückgehen, wie die Studie zeigt. Bis 2023 wird sich dieser Wert wieder auf 7,0 Mio. m2 erholen. Damit wird die Krise den kontinuierlichen Anstieg der Branche in den letzten Jahren beenden. So verzeichnete die Branche zwischen 2014 und 2019 einen Anstieg von 6,0 auf 7,2 Mio. m2.

Holz auf dem Vormarsch

Aluminium ist mit einem Anteil von 78,5% die dominierende Produktgruppe und wird mit einem überdurchschnittlichen Marktwachstum auch in der Zukunft nichts von dieser Stellung einbüßen. Ein geringeres Wachstum und damit auch sinkende Marktanteile sind bei Stahl-Glass zu erwarten. Den stärksten Aufwärtstrend verzeichnen die Holz-Glas-Systeme. Zum Aufstieg dieser Materialgruppe tragen vor allem die Nachhaltigkeitsaspekte sowie die leichte Handhabung bei. Hinzu kommt das Holz ein erneuerbar und widerstandsfähig ist und ein sehr guter Wärmedämmer“, erklärt Daniel Kollar, Autor der Studie, die Vorzüge des Trendmaterials.

Handel und Industrie holen auf

Der stärkste Absatzsegment von Vorhangfassaden ist mit Abstand der Bürobereich mit einem Anteil von 43,2%, gefolgt vom Handelsbereich mit 21,5% und der Industrie. Erst danach folgt der Wohnbereich, der bislang nur 12,3% des Gesamtabsatzes auf sich verbuchen kann. Dieser Anteil wird sich auch bis 2023 nicht erhöhen. Im Gegenteil, wird das Wohnsegment weiter Anteile verlieren, während der Handel- und Industriesektor die größten Wachstumsraten bis 2023 verzeichnen werden.

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InterConnection auf der Research & Results 2019

Es ist wieder soweit. Die Marktforschungsmesse Research & Results öffnet am 23.-24. Oktober in München wieder ihre Tore!

Besuchen Sie uns am Stand 270 in Halle 2. Gerne informieren wir Sie über innovative und praxisorientierte Methoden im B2B und B2C Segment und bieten darüber hinaus tolle Workshops zu spannenden Themen an.

Unsere Workshops

‘Wer einmal lügt…’ – implizite Messmethoden als Königsweg der Marktforschung

Mittwoch, 23. Oktober um 13.15-13.45 Uhr; Raum 1

Konsumenten lügen. Nicht bewusst aber vor allem dann, wenn sie explizit nach ihren Kaufmotiven oder Kaufwünschen befragt werden. Lügen haben allerdings kurze Beine, daher helfen implizite Messmethoden unbewusste Kauftreiber messbar zu machen und wahre Motive und Einstellungen aufzuzeigen. In diesem Workshop zeigen wir Ihnen die besten impliziten Methoden, die sich in der betrieblichen Praxis bewährt haben, mit praktischen Anwendungen rund um Markenwahrnehmung, Produktgestaltung und Werbewirkung.

 

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Fachartikel zum Thema

 

 

B2B Market Intelligence – Tools für bessere Marktperformance

Donnerstag, 24. Oktober um 12.30-13.00 Uhr; Raum 7

B2B Branchen stellen die Marktforschung vor besondere Herausforderungen. Marktanalysen müssen mehrstufiger Handelsstrukturen und die hohe Bedeutung des Direktvertriebs berücksichtigen. Marktselektionsprojekte beschränken sich nicht nur auf regionale bzw. branchenverwandte Märkte, sondern industrieübergreifende Anwendungspotentiale. Dieser Vortrag zeigt Ihnen praxisorientierte B2B-Market Intelligence Tools für bessere Marktperformance.

 

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Auslagerung des Facility Managements in CEE schreitet voran

Der Markt für Facility Management in den CEE-Ländern Polen, Tschechien und der Slowakei stieg 2018 um 2,8%. In den nächsten Jahren wird der Markt weiterhin konstant wachsen. Bis 2022 liegt das durchschnittliche Wachstum der Branche bei 2,5%. Vor allem externe Immobiliendienstleistungen tragen mit einem prognostizierten Wachstum von jährlich 6,2% zur guten Aussicht bei, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Die gute wirtschaftliche Situation hat die Auslagerung von Dienstleistungen im Facility-Management angetrieben, was auch dazu führt, dass das gesamte Wachstum der Branche im externen Facility-Management passiert, während der interne Bereich stagniert. (CAGR 17-22: Ext.:6,2% vs. Int.: 0,3%). Auch 2019 rechnet Interconnection mit einem Wachstum von 6,3%. Das Marktvolumen für externe Dienstleistungen steigt dabei insgesamt auf 16,5 Mrd. Euro. Für die gesamte Branche liegt der Umsatz bei 46,2 Mrd. Euro.

Technische Dienstleistungen holen auf

Die infrastrukturellen Dienstleistungen dominieren und nehmen den größten Marktanteil mit 49,3% ein. In dieser Kategorie sind es vor allem Reinigung (35,6%) und Sicherheit (32,3%), die den Ton angeben. „Gerade im Bereich der infrastrukturellen Dienstleistungen wird FM 4.0 genauso wie das Internet der Dinge, dass einfache Dienstleistungskategorien bald Lösungen bereitstellen, die weniger Arbeitskraftintensiv sind“, erklärt Jan Hudak, Autor der Studie. Daher sind es auch die technischen Dienstleistungen mit 38,1% und der kaufmännische Bereich mit 12,6%, die die größten Wachstumsraten (7,0% bzw. 6,6%) aufweisen. Der Grund für den signifikanten Anstieg bei technischen Dienstleistungen liegt in den steigenden Kosten für Energie, die die Nachfrage für effektives Energiemanagement steigen lässt.

Unternehmenskäufe stehen bevor

Die größte Kundengruppe für die Branche sind die Bürogebäude mit einem Anteil von 29,4% dicht gefolgt von der Industrie mit 28,0%. Die höchsten Steigerungsraten sind im Bereich Sport & Entertainment zu erwarten, der gegenüber dem Vorjahr um 12,9% zulegen wird. Aufgrund der verschiedenen Dienstleistungen im Facility-Management ist der Markt sehr fragmentiert. So lag der Marktanteil der Top-Ten in der Branche bei nur 7,4%. Die Unternehmen sind jedoch am Sprung durch Merger & Akquisition ihr Angebot auszuweiten und damit auch die Marktkonsolidierung voranzutreiben. Wichtige Player in CEE sind Compass, Okin, Clar System, Sodexo und Bilfinger.

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Fußbodenheizungsmarkt profitiert von vorübergehenden Einfamilienbauboom

Der Markt für Fußbodenheizungen in der DACH-Region profitiert nicht nur vom Bauboom, sondern auch von der steigenden Popularität. 2018 stieg der Absatz um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2021 ist zu erwarten, dass das Marktwachstum, bedingt durch einen Wachstumsrückgang auf 27,9 Mil. Quadratmeter ansteigt, was einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum (CAGR) von 0,9% entspricht.

 

Haupttreiber für das stetige Wachstum der letzten Jahre ist neben der zunehmenden Beliebtheit von Flächenheizungen – insbesondere im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser sowie in Mittel- bis Hochpreissegment für Wohnungen – der derzeitige Wohnbauboom in Deutschland und Österreich. Die Anzahl der Baufertigstellungen im Wohnbau in DACH ist zwischen 2015 und 2018 um durchschnittlich 5% gestiegen jährlich gestiegen. „Diese Dynamik wird in Zukunft nicht mehr aufrechtzuerhalten sein, was Auswirkungen auf den Fußbodenheizungsmarkt haben wird“, so Ernst Rumpeltes, Autor der Studie.

 

Deutschland ist Wachstumslokomotive

Deutschland ist dabei nicht nur der größte Markt innerhalb der DACH-Region (79,8%), sondern auch der attraktivste in Hinblick auf den vergleichsweisen hohen Anteil an Baufertigstellungen von Ein- und Zweifamilienhäusern. Insgesamt lag das Wachstum in Deutschland mit 4,4% in Menge, so hoch wie in keinem anderen Land (Österreich 4,2%, Schweiz 3,0%). Konträr dazu ist die Situation in der Schweiz. Aufgrund des Mangels an verfügbarem Bauland und entsprechend hohen Kosten liegt der Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern dort lediglich bei 12% (zum Vergleich liegt in Deutschland der Anteil an fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäusern bei 41%). Dementsprechend stärker ist in der Schweiz der mehrgeschossige Wohnbau (MGWB), der 52,3% ausmacht. Insgesamt wird der Markt für Fußbodenheizungen in Deutschland um 1,0%, in Österreich 0,4% und in der Schweiz 0,1% durchschnittlich jährlich ansteigen.

 

Nasssysteme dominieren

Klassische hydraulische Nasssysteme dominieren den Markt. Innerhalb des Segments der hydraulischen Heizsysteme liegen Nasssysteme mit einem Marktanteil von 85,2% zwar weit voran, Trockensysteme gewinnen allerdings stetig an Bedeutung. Zwischen 2018 und 2021 erzielen Trockensysteme ein CAGR von 1,8%. Nasssysteme hingegen wachsen im selben Zeitraum nur um 0,8%. Insgesamt sind die hydraulischen Heizsysteme mit einem Anteil von 92,5% am Markt klar dominierend. Elektrische Fußbodenheizsysteme erreichen lediglich einen Marktanteil von 7,5%. Diese Systeme können sich kaum am Markt durchsetzen, weil sie vergleichsweise hohe Betriebskosten aufweisen.

 

Große Wohnbauten holen auf

Das größte Kundensegment für Fußbodenheizungen sind die Ein- und Zweifamilienhäuser, die rund die Hälfte (49,6%) des Marktvolumens ausmachen. Aufgrund der deutlichen Verschiebung der Wohnbauaktivität zugunsten des mehrgeschossigen Wohnbaus in Deutschland und Österreich kann jedoch ein klarer Trend zu Gunsten des MGWBs beobachtet werden. Die Prognosen für das Kundensegment „Mehrgeschossiger Wohnbau“ übertreffen mit einem CAGR von 3,2% klar die Gesamtmarktentwicklung von CAGR 0,9%. Die Marktkonzentration der Top Player nimmt leicht. Die Top Fünf vereinnahmen derzeit 34,9% des Marktvolumens.

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Staatliche Investitionen helfen Facility Management

Das Facility Management in Italien, Benelux und Skandinavien erzielte 2018 ein Marktvolumen von 89,0 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 3,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bis 2021 wird auch ein CAGR von 3,2% erwartet, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Die Entwicklung im Facility Management (Dienstleistungen im Immobilienbereich) spiegelt die ökonomische Situation einer Region wider. In den nordischen Ländern befeuern Subventionen, Investments in den Energiesektor und Nachhaltigkeit das Wachstum, welches 2018 über alle Länder hinweg (Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland) 4,1% betrug. Italien wiederum, hat noch immer mit Stagnation und Instabilität am Finanzsektor zu kämpfen, was auch die Ausgaben für externe Facility-Dienstleistungen beeinflusst. Dort lag das Wachstum der Branche im Vorjahr bei 1,6%. Jedoch sorgen die Entwicklungen neuer Projekte und wiedergewonnene Zuversicht für höhere Wachstumsaussichten (+3,1% pro Jahr) bis 2021. Die Benelux-Länder repräsentieren einen stabilen Markt mit ebensolchem Wachstum. In den letzten drei Jahren stieg der Markt um durchschnittlich 2,9%.

Infrastrukturdienstleistungen liegen voran

Die Facility-Management-Dienstleistungen lassen sich in drei Kategorien gliedern – Technische Dienstleistungen, Infrastrukturelle Dienstleistungen (Catering, Sicherheit, Rezeption, Gartenarbeit…) und der kaufmännische Bereich. Die infrastrukturellen Dienstleistungen machen mit einem Anteil von 53,6% den größten Teil aus. Das Wachstum betrug in diesem Sektor 3,5%. Gerade in Italien können die Bereiche Reinigung und Sicherheit mit Wachstumsraten von 4,2% respektive 4,7% stark zulegen. Insgesamt weisen die technischen Dienstleistungen einen Anteil von 34,2% auf. In den nordischen Ländern hat der technische Sektor einen überproportionalen Anteil von 38,2%, was auch mit der hohen Bedeutung und Abhängigkeit durch fossile Brennstoffe in Ländern wie Norwegen zu tun hat. 12,2% beträgt der Anteil bei kaufmännischen Dienstleistungen. Die besten Wachstumsaussichten hat der technische Sektor, der in den nächsten Jahren um durchschnittlich 4,1% steigen soll. Schlechtere Aussichten begleiten den kaufmännischen Sektor, dem in den nächsten Jahren gar ein Rückgang von 0,7 jährlich droht.

Staat treibt Geschäft

Der Bereich der Bürogebäude/Kaufhäuser ist mit einem Anteil von 18,4% das größte Kundensegment, gefolgt von Staat & Ausbildung mit 16,5% und der Industrie mit 16,2%. Der staatliche Bereich ist gerade in Italien und den nordischen Staaten (Regierungseinrichtungen, Bildung, Gesundheitswesen) sehr stark und macht insgesamt in den untersuchten Ländern ein Volumen von 29 Mrd. Euro aus. Der Marktanteil der Top-Ten-Unternehmen beträgt 14,1% und zeigt, dass sich viele, lokale Anbieter am Markt tummeln und möglicherweise eine Konsolidierung bevorsteht.

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Sandwichpaneele bleiben trotz erhöhter Preise beliebt

Das herausragendste Merkmal am Markt für Sandwichpaneele in den letzten Jahren war der außergewöhnliche Preisanstieg, der durch Produktionsengpässe bei PUR (Polyurethan-Hartschaum) und PIR (Polyiso-Hartschaum) ausgelöst wurde. In den untersuchten Märkten (Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen, Italien) lag das Marktvolumen für Sandwichpaneele bei insgesamt 2,1 Mrd. Euro. Trotz Alternativprodukten durch  Wärmedämmung, steigt die Nachfrage nach Sandwichpaneelen stetig an. In einer neuen Studie prognostiziert Interconnection Consulting bis 2021 einen jährlichen Anstieg von 3,2% beim Marktvolumen.

Mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 2,1% respektive 3,3% bis 2021 bleiben Deutschland und Italien weiterhin die mit Abstand größten Märkte für Sandwichpaneele in Europa. Kernmaterial aus PUR/PIR ist mit einem Anteil von 26,9% weiterhin die stärkste Produktgruppe. Jedoch hat das Segment der Mineralwollkerne ein höheres Wachstumspotential mit einem CAGR von 3,3% bis 2021. Ein Grund für die Marktanteilsgewinne von Mineralwollkernpaneelen liegt darin begründet, dass der zuvor gegebene Preisnachteil in diesem Segment nicht mehr gegeben ist. Ein weiterer Grund, der für Mineralwolle spricht, sind die verschärften Regelungen im Bereich des Brandschutzes.

Einfach zu installieren

Den größten Anteil bei den Deckblatten nimmt Stahl ein. Der Korrosionsschutz hat sich massiv verbessert, sodass bei Aluminium nun das leichtere Gewicht das wichtigste Verkaufsargument liefert. Bezüglich der Isolierung und der Stärke der Paneele, werden diese weiterhin zulegen (>100mm), vor allem aufgrund verpflichtender Energiestandards. Dieses Segment wird mit einem jährlichen Wachstum von 4,4% weit über dem Branchendurchschnitt wachsen. Insgesamt erwartet Interconnection ein stabiles Wachstum bei Sandwichpaneelen, auch aufgrund der relativ kurzen Installationszeit und der damit verbundenen Kostenoptimierung, wobei auch die weiterhin lebhafte Bauwirtschaft zu einer weiterhin guten Konjunktur beitragen wird.

 

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Zwei Drittel der deutschen Fensterhändler gewähren vorbehaltlos Rabatte

66% der Händler kompensieren hohe Fensterpreise durch die vorbehaltlose Gewährung von Rabatten, wie ein Mystery-Shopping-Test von Interconnection Consulting ergab. Insgesamt zeigen sich unter den 20 untersuchten Fenstermarken große Preisunterschiede. Darüber hinaus gibt es auch geografische Preisunterschiede. So müssen die Süddeutschen beim Fensterkauf tiefer in die Taschen greifen als ihre Landsmänner vom Norden.

Mit durchschnittlich 342,7 Euro ist die Region Norddeutschland beim Preis von PVC-Fenstern am billigsten. Weit teurer sind die Regionen Südost und Südwest, wo die durchschnittlichen Preise für PVC-Fenster um 10% respektive 18% höher sind. Die teuerste Region in diesem Segment ist jedoch der Osten (408,3€). Im Segment der Holz/Alu-Fenster weist die Region Südwest mit 704,6 Euro den höchsten Durchschnittspreis aus. Danach folgt der Westen, der Südosten und der Norden mit 655,9 Euro.

Montage im Osten am teuersten

Bei vergleichbaren Holz/Alu-Fenster (1000 x 1400) liegt die Preisdifferenz zwischen den billigsten und teuersten Anbieter bei 100%. „Dabei zahlt man nicht für Sicherheitsfeatures oder gute Wärmewerte, sondern auch für die Marke“, wie Viorica Jeler, Autorin der Studie, erklärt. Bei PVC-Hebeschiebetüren lag der Durchschnittspreis bei 3.405 Euro und damit deutlich niedriger als in Österreich (4.280 €). Auch die Montagepreise wurden beim Mystery-Shopping-Test angefragt. Der Durchschnittspreis lag in Deutschland bei 2.557 Euro und damit ein wenig höher als in Österreich (2.274 Euro). Insgesamt lagen die Montagepreise interessanterweise im Osten am höchsten (3.096 Euro) und im Westen am niedrigsten (2.007 Euro). Bezugnehmend zu den Fensteranbietern kompensieren viele Anbieter ihre hohen Montagepreise durch die großzügige Vergabe von Rabatten. Rund zwei Drittel der Händler (66%) gewähren Rabatte vorbehaltlos.

Sicherheit zahlt sich aus

Vor allem die erhöhte Sicherheit beim Fenster, durch Features wie sperrbare Griffe, erhöhen den Preis spürbar. Im Vergleich zum Standardmodell sind die Preise für Sicherheitsfenster durchschnittlich um etwa ein Drittel teurer. In Österreich zahlt man dafür deutlich mehr, nämlich 61,1% mehr als beim Standardfenster. Interessant ist dabei, dass mehr Sicherheit bei Holz-Alu-Fenster wesentlich teurer ist als bei PVC-Fenster. Das ist nur ein Indiz von vielen, dass es am Fenstermarkt in Deutschland noch viele Preispotenziale zu heben gibt, ganz im Gegensatz zur oft geäußerten Meinung, dass der Kunde nur auf den Preis schaut”, erklärt Viorica Jeler, Autorin der Studie.

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Auslagerungen beflügeln Facility-Service

Der Markt für externe Facility Services in Österreich wird 2018 um 4,5% ansteigen. Gerade der Boom bei Bürogebäudedienstleistungen lässt das Marktvolumen für die Branche deutlich anwachsen. Auch in Zukunft wird dieser Trend zu einer weiteren Steigerung bei externen Immobiliendienstleistungen führen. Bis 2021 wird die Branche daher um durchschnittlich 4,6% jährlich ansteigen.

Büros geben Gas

Der Markt für externe Facility Management Dienstleistungen wird bis ins Jahr 2021 auf fast 6,7 Mrd. Euro ansteigen und damit die internen Services immer stärker verdrängen: Dies hat mehrere Gründe: Die Konzentration auf das Kerngeschäft in allen Bereichen fördert die Auslagerung. Neue Technologien erfordern neue Arten der Wartung und Pflege auch wenn nur ein Teil der Anbieter diese Möglichkeiten anbieten. Das Kundensegment Bürogebäude ist 2017 mit einem Wachstum von 6,2% der größte Treiber für externe Dienstleistungen rund um die Immobilie. Die Dynamik ist besonders frappant, da sich das Segment in den Jahren davor stark unterdurchschnittlich entwickelte. Mit der Dynamik konnten die Büros in Bezug auf die Wachstumsgeschwindigkeit zur Industrie nicht nur aufschließen, sondern sie sogar überholen (6,2% zu 4,6%).

Technische Services auf Überholspur

Erneut schnitten die technischen Dienstleistungen am besten ab und verzeichneten einen Anstieg von 6,3%. Der große Bedarf erklärt sich einerseits durch die anhaltende Auslagerung von Tätigkeiten und andererseits durch die in der brummenden Wirtschaft steigende Produktions-, Handels- und Logistiktätigkeiten. Längerfristig werden die technischen Services auf Kosten der derzeit dominanten infrastrukturellen Services Umsatzzuwächse erleben. Bei infrastrukturellen Services waren die Entwicklungen der Subsegmente sehr unterschiedlich. Während die Gebäudereinigung stark zulegte (+4,6%) lag das Plus beim Catering bei nur 3,2%. Auch im anderen großvolumigen Subsegment Sicherheit betrug das Wachstum unterdurchschnittliche 3,3%. „Seit 2016 laufen immer noch Verträge aus, die im Zuge der Flüchtlingskrise geschlossen worden waren“, erklärt Tobias Stickelberger, Autor der Studie. Das generelle Sicherheitsbedürfnis hat hingegen unter den Kunden keineswegs abgenommen. Jedoch steigen die Anforderungen an die Qualifikationen, sodass längst nicht jeder Auftrag im vollen Umfang abgewickelt werden kann, weil dazu das Personal fehlt, erklärt Stickelberger. Das größte Subsegment im Infrastrukturmanagement ist nach wie vor die Gebäudereinigung mit einem Volumen von 1,7 Mrd. Euro vor Sicherheit mit 652 Mio. Euro und Catering mit 608 Mio. Euro. Derzeit liegt der Anteil der Infrastruktur-Services bei 61,0% vor den technischen Services mit 32,7% und den kaufmännischen Services mit 6,4%.

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Outsourcing ist Turbo für Facility Service in Deutschland

Durch das anhaltende Outsourcing von Immobiliendienstleistungen wird das Wachstum des externen Facility-Service-Sektors auch in Zukunft weit über der Inflation liegen. Eine neue Studie von Interconnection Consulting rechnet mit einem durchschnittlichen Wachstum von 4,3% jährlich bis 2021. Erstmals haben die Umsätze in den technischen Facility Services in Deutschland die infrastrukturellen Facility Services überholt.

Technische Services im Vormarsch

Der Gesamtmarkt für externe Facility Services in Deutschland konnte erstmals die 60 Mrd. Euro Grenze knacken (60,3 Mrd. Euro). Seit 2013 halten sich dabei die Servicearten Infrastruktur und Technik in Deutschland etwa die Waage. Mit dem geringeren Wachstum 2017 sind die infrastrukturellen Dienstleistungen, jedoch erstmals weniger Wert als die technischen Dienstleistungen, die im Vorjahr um 5,6% zulegten. Technologische Fortschritte machen die Infrastrukturpflege eines gegebenen Objekts weniger arbeitsintensiv und damit günstiger, aber neue Dienstleistungen können die Anbieter nicht aus dem Hut zaubern. Im technischen Bereich ist dies anders, erklärt Tobias Stickelberger, Autor der Studie. „Trotz allgemeiner Deindustrialisierung sorgt die voranschreitende Technisierung von Gebäuden und Anlagen hier für steigende Umsätze“.

Outsourcing treibt externe Services

Der Markt für externe Facility Management Dienstleistungen aller Anbieter wird bis ins Jahr 2021 auf über 71 Milliarden Euro ansteigen. Vor allem in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten versuchen Unternehmen sich aufs Kerngeschäft zu fokussieren und somit Facility Services auszulagern. So liegt die Auslagerungsquote 2017 bei 56,87%. 2012 lag diese noch bei unter der Hälfte. Insgesamt stieg der externe Markt um 4,7%, der Gesamtmarkt für Facility Management (extern plus intern) jedoch nur um 2,1%.

Harter Preiskampf

5,0% Wachstum ist im Kundensegment Industrie zu beobachten. Das Segment liegt an erster Stelle, noch vor Transport mit 5,1% und Handel mit 4,8%. 16,5% aller Leistungen wurden in den neuen Bundeländern und Berlin erbracht, wobei die Dynamik (+4,3%) wieder etwas abflacht. Facility Service Anbieter klagen über kürzere Vertragsdauern und oftmaliges Nachverhandeln der Preise. „Selbst renommierte Anbieter schaffen es kaum sich derartig zu differenzieren, dass die Preise eine untergeordnete Rolle spielen würden“ erklärt Stickelberger. Kunden, die jedes Gewerk einzeln ausschreiben und rein preisbasiert verhandeln, sind dabei verbreitet. Die Top-Fünf-Unternehmen halten 9,4% des Gesamtmarktes. Die Top-Ten-Unternehmen haben einen Anteil von 14,86%.

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China treibt Heißkanalsysteme weiter an

Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und China wuchs der weltweite Umsatz am Markt für Heißkanalsysteme 2017 um 8,2%. Jedoch werden die Aussichten aufgrund des sich verschärfenden Handelskriegs zwischen China und USA sowie der EU getrübt. So wird das durchschnittliche Wachstum bis 2021 nur 5,7% jährlich betragen, wie Interconnection in einer Studie zeigt. Insgesamt betrug das weltweite Marktvolumen 2,4 Mrd. Euro.

Qualitätsansprüche in China steigen

Trotz des starken Wachstums sind die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten am Markt für Heißkanalsysteme wohl vorbei. Märkte wie Zentraleuropa und die USA haben nun eine hohe Reife erreicht, die ein starkes Wachstum verhindern. Der größte Wachstumstreiber war wieder einmal China mit einem Wachstum von 11,8% und einem Marktvolumen von 735 Mio. Euro. Damit bleibt China mit einem Anteil von 30,7% am weltweiten Absatz der größte Markt für Heißkanalsysteme – Tendenz steigend. Der chinesische Markt profitiert dabei nicht nur von geringeren Produktionskosten, sondern auch von den steigenden Qualitätsanforderungen. Das Wachstum in China wird sehr stark durch die Automotive-Industrie angeheizt. Dabei ist es nicht nur die Produktion, sondern auch die steigende Nachfrage nach Automodellen, durch das erhöhte verfügbare Einkommen. Daher kommt es nicht von ungefähr, dass aufgrund der steigenden Produktionskosten die Produktion von China immer stärker nach Indien abwandert.

Protektionismus hilft US-Automotive-Branche

Der Markt in Nordamerika erzielte 2017 ein Wachstum von 6,2%, was sogar einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das Marktvolumen betrug 432,6 Mio. Euro. Trotzdem zeigt die sich verlangsamende Dynamik, alle Merkmale einer Marktsättigung. Auch wenn die gegenwärtige Wirtschaftslage gut ist, wurden die Prognosen durch Trumps Protektionspolitik herunterrevidiert. Gerade die US-Automobilbranche wird durch den Protektionismus von Trump jedoch profitieren und die treibende Kraft für den Heißkanalsektor bleiben. Das durchschnittliche Wachstum der Branche bis 2021, liegt laut Interconnection bei 4,8% jährlich.

Osteuropa kompensiert Brexit

In Europa lag das Marktvolumen 2017 bei 639,1 Mio. Euro, nachdem das Wachstum auf 6,3% zulegte. Der Wirtschaftsboom in Ost- Zentral- und Südeuropa überkompensierte dabei die schwache Entwicklung in Großbritannien, dessen Entwicklung aufgrund des Brexits stagniert. Osteuropas Wachstum lag 2017 bei 8,1% und wird weiter das europäische Wachstum ankurbeln. Bis 2021 wird mit einem durchschnittlichen Wachstum von 5,9% jährlich gerechnet. Auch in Europa ist es der Automotive-Sektor, der den Markt für Heißkanalsysteme antreibt. Neben einer höheren Produktionsmenge in Ost- und Südeuropa ist es auch die steigende Anzahl an Neuwagenmodellen, die der Branche einen Aufschwung beschert.

 

 

 

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Abdichtungen profitieren vom Anstieg im Hochbau

Der europäische Markt für Abdichtungen (Dichtstoffe, Klebstoffe, Schäume, Fugen- Dichtbänder) hat 2018 einen wertmäßigen Anstieg von 9,6% verzeichnet und hält nun bei einem Marktvolumen von 1,2 Mrd. Euro. Getrieben durch den Anstieg in der Hochbauindustrie soll der Markt auch in den nächsten Jahren die Dynamik beibehalten. Bis 2021 wird die Branche in den untersuchten Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Benelux, Italien) mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 9,0% wertmäßig ansteigen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt. 

Fast 60% des Gesamtumsatzes in Europa werden im Segment Nichtwohngebäude erzielt. Ein wesentlicher Treiber stellen wertmäßig aber auch Preissteigerungen dar, die aufgrund gestiegener Rohstoffkosten an den Kunden weitergegeben werden müssen. Deutschland ist bei Weitem der größte Markt für Fugenabdichtungen in Europa, der bis 2021 mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund 9,5% auf 547,2 Mio. Euro wachsen wird. Frankreich folgt mit einem Anteil von mehr als 25,0% bezogen auf den Gesamtwert der Verkäufe im Jahr 2018.

 

Dichtstoffe dominieren

Dichtstoffe waren mit einem Anteil von 45,6% kumuliert am Gesamtwert im Jahr 2018 die stärkste Produktgruppe auf dem Markt. Sie wird von den Silikonen dominiert, deren Anteil wertmäßig 56,2% ausmachte. Trotzdem sinkt der Marktanteil der Silikone zugunsten der Hybride. „Branchenkenner sind der Ansicht, dass Hybride, die sich mit den Marktanteilsverlusten im Silikonsegment durchsetzen ein großes Potential am europäischen Markt haben werden“, erklärt Julia Tarasenko, Autorin der Studie. Die zweitgrößte Produktgruppe stellen die Fugen- Dichtbänder dar. Klebstoffe folgen mit einem Anteil von 23% dicht dahinter, und haben gute Aussichten ihren Marktanteil weiter zu erhöhen. Bis 2021 wird das voraussichtliche durchschnittliche Wachstum dieser Produktgruppe mit 10,0% höher ausfallen als der Branchendurchschnitt. Was die Anwendung von Fugenabdichtungen betrifft entfällt der größte Teil auf das Segment „Fenster und Türen“ mit einem Anteil von 26,9%, gefolgt von „Sanitär/Nassbereich“ und „Böden/Bodenfugen“. Neben diesen Anwendungen wurden auch „Dächer“, „Vorhangfassaden“, „WDVS“, „HVAC“, „Trockenbau“, sowie sonstige Anwendungen, jeweils getrennt für Innen- und Außenbereich analysiert.

 

Grüner Trend verstärkt Marktkonzentration

Die Marktkonzentration wird am Markt für Abdichtungen in den europäischen Top-6-Regionen wahrscheinlich zunehmen, wie die Studie zeigt. Grund dafür sind die benötigten Ressourcen der Unternehmen, um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchzuführen, um mit den aktuellen „grünen Formulierungstrends“ Schritt zu halten und die einschlägigen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Der italienische Markt gilt bereits als sehr gesättigt. Folglich haben es die Marktplayer vor Ort deutlich schwerer weiter zu wachsen und sind gezwungen, entweder ihren Marktfokus auf andere Produkte und Lösungen auszuweiten, oder neue Lösungen und technologische Innovationen zu implementieren, um so Marktanteile von Wettbewerbern zu gewinnen.

Am europäischen Markt für Fugenabdichtungen tummeln sich eine Vielzahl von Unternehmen, wobei Arkema, DOW Chemicals, EGO Dichtstoffe, Griffon, Henkel, Herrmann Otto, Mapei, Otto Chemie, Sika, Soudalm Tremco Illbruck, Weiss, Würth, neben anderen, zu den wichtigsten Playern am Markt zählen.

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Hohes Wachstum für Fugenabdichtungen im DACH-Raum

Der Markt für Fugenabdichtungen (Dichtstoffe, Klebstoffe, Schäume, Fugen- Dichtbänder) im DACH-Raum  hat 2018 einen wertmäßigen Anstieg von 10,1% verzeichnet und hält nun bei einem Marktvolumen von 487 Mio. Euro. Getrieben durch den Anstieg in der Hochbauindustrie soll der Markt auch in den nächsten Jahren die Dynamik beibehalten. Bis 2021 wird das durchschnittliche Wachstum 9,2% jährlich betragen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Deutschland wächst am stärksten

Neben der starken Bautätigkeit stellen in Deutschland auch Preissteigerungen einen wesentlichen Treiber dar, die aufgrund gestiegener Rohstoffkosten an den Kunden weitergegeben werden müssen. Dies führt zu einem CAGR von 9,5% und einem prognostizierten Marktvolumen von 547,2 Mio. Euro bis zum Jahr 2021. Mit 46,1% sind die Dichtstoffe die stärkste Produktgruppe in Deutschland. Vor allem durch den Preisanstieg von Silikonen haben im Bereich der Dichtstoffe Hybride das größte Wachstumspotential. Klebstoffe sind die zweitgrößte Produktgruppe, die mit einem Anteil von 23,9% dicht gefolgt werden von den PU-Schäumen (22,7%).

Schweiz und Österreich mit ähnlicher Entwicklung

Auch in Österreich sind es hauptsächlich die Preisanstiege, die zu einer deutlichen Steigerung des Umsatzes beitragen (CAGR bis 2021 7,3%). In Österreich sind Klebstoffe mit einem Marktanteil von 35,2% die umsatzstärkste Produktgruppe, gefolgt von Dichtstoffen mit 30,1%. Danach folgen die PU-Schäume mit 27,2%. Ähnliches wie in Österreich gilt für die Schweiz, wo das CAGR bis 2021 6,5% beträgt. In der Schweiz sind die Dichtstoffe mit einem Anteil von 36,1% die wichtigste Produktgruppe. Danach folgen Klebstoffe mit 23,6% und PU-Schäume mit 21,3%.

Grüne Wende verstärkt Marktkonzentration

Die Marktkonzentration bei Fugenabdichtungen wird, wie auch in Gesamteuropa in der DACH-Region zunehmen. Denn die immer höheren Ressourcen die notwendig werden um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchzuführen, um mit den aktuellen „grünen Formulierungstrends“ Schritt zu halten und die einschlägigen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, werden vor allem größere Unternehmen bevorzugen. Die wichtigsten Unternehmen in der Branche sind Sika, Soudal, Tremco Ilbruck, Hermann Otto, Arkema Group EGO Dichtstoffe, Henkel, PCI.

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Fenster in Italien 2019

Klare Sicht am italienischen Fenstermarkt durch Steuererleichterungen
Aufgrund von steuerlichen Anreizen der Regierung, die vor allem im Renovierungsbereich Früchte tragen, wird der Fenstermarkt in Italien 2019 um 4,4% in Menge zulegen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt. Insgesamt erzielte der Fenstermarkt im vergangenen Jahr ein Volumen von 1,57 Mrd. Euro. In den nächsten drei Jahren wird für den italienischen Fenstermarkt aufgrund eines verstärkten Wachstums im Bausektor ein jährliches Wachstum von 2,7% prognostiziert.
Renovierungsbereich profitiert am stärksten
Der italienische Staat gewährt den italienischen Haushalten im Falle von Wohnungsrenovierungen eine 50%ige Steuererleichterung. Darüber hinaus wird die Zuversicht des Bau- und Fenstersektors auch durch das Versprechen eines sogenannten „Eco-Bonus“ geschürt. Dieser verspricht den Haushalten Steuererleichterungen von 60 bis 65% im Falle einer Ökologisierung ihrer Wohnungen. So ist es auch der Wohnsektor, der mit einem prognostizierten durchschnittlichen Wachstum von 6,4% bis 2022, den Fenstermarkt weiterhin antreibt. Der Renovierungsanteil liegt in diesem Segment bei 83,8%.
PVC übernimmt die Spitze
2017 wurden in Italien erstmals mehr PVC-Fenster als Metallfenster verkauft. Noch sechs Jahre zuvor lag der Absatz von PVC-Fenster hinter denen von Metall und Holz, die traditionell die Bauelemente in der italienischen Fensterproduktion waren. 2018 lag der Anteil von PVC-Fenstern bei 36,9%, während Metall nur noch auf 30,6% kam. Dieser Trend wird sich auch in der Zukunft fortsetzen. 2022 rechnet Interconnection mit einem Anstieg des PVC-Anteils auf 40,9% während nur noch 29,1% Metall- und 15,6% Holzfenster verkauft werden. „Dieser Trend ist auf die Nachfrage nach billigeren Materialien und dem Markteintritt polnischer Fensterhersteller zurückzuführen“, erklärt Vito Graziano, Autor der Studie. Während in anderen Teilen Westeuropas vor allem die Kombinationen einen Aufschwung erleben, bleibt dieser in Italien aus. PVC/Metall (+0,9%) sowie Holz/Metall (+1,3%) verlieren bei geringem Wachstum im Jahr 2019 weiter an Marktanteilen.
Anbieter aus Osteuropa senken Preise
Vor allem osteuropäische Player profitieren von der starken Nachfrage nach PVC-Fenstern. Hier ist vor allem die polnische Firma Eko-Okno zu nennen, die als mächtiger Einsteiger auf dem europäischen Markt eingestiegen ist, und letztes Jahr um zirka 40% gewachsen ist und in Italien sehr stark vertreten ist. Der Eintritt vieler Hersteller aus dem Osten hat auch die PVC-Fensterpreise in den letzten Jahren um durchschnittlich 2,4% pro Jahr gesenkt. Dieser Trend wird sich auch weiterhin in den nächsten Jahren fortsetzen. Auf der anderen Seite werden Kombinationen wie PVC/Metall eine substantielle Preissteigerung erfahren. Bis 2022 werden die Preise dieses Segments um 1,6% pro Jahr zulegen.

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Südostasien trotzt dem US-Chinesischen Handelskrieg

Der Markt für Vorhangfassaden in Südostasien wird in diesem Jahr ein Marktvolumen von 2,55 Mrd. US-$ erzielen, was einem Absatzvolumen von 13,6 Mio. Quadratmeter entspricht. Insgesamt wird der Markt für Vorhangfassaden in den untersuchten ASEAN-Staaten (Indonesien, Philippinen, Thailand, Malaysia, Singapur, Vietnam) in den nächsten Jahren noch an Dynamik zulegen, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Urbanisierung heizt Markt an

Bis 2022 wird der Markt für Vorhangfassaden um 6,9% jährlich ansteigen, was einem Gesamtvolumen von 3,1 Mrd. US-$ entspricht. Dabei werden vor allem die fortschreitende Urbanisierung, die Entwicklung des Bausektors, die Industrialisierung und hauptsächlich die Länder Thailand und Philippinen betreffend der Tourismus, zu einem nachhaltigen Wachstum beitragen. Indonesien und die Philippinen sind dabei nicht nur die bevölkerungsreichsten Länder des ASEAN-Wirtschaftsraums, sondern auch die mit dem stärksten Wachstum. Zu den wachstumsstärksten Ländern zählt auch Vietnam, mit einem durchschnittlichen Wachstum bis 2022 von 6,8% jährlich. Hier ist es vor allem die Relokation von Fabriken von China nach Vietnam, die zu einer erhöhten Nachfrage führt. Auch Malaysia zeigt keine Spuren von verringertem Wachstum, während Singapur und Thailand eher träge Dynamik in Zukunft ausweisen werden. „Laut unserer Analyse können wir sagen, dass die ASEAN-Wirtschaft derzeit stark durch lokale Wirtschaftsentwicklungsprogramme und die komplizierte Dynamik des US-China-Handelskrieges beeinflusst ist“, so Vito Graziano, Autor der Studie.

Durchschnittspreise steigen

Was die verwendeten Materialien betrifft sind Aluminium-Glas Fassaden mit einem Anteil von 85,1% ganz klar marktbeherrschend. In Experten-Interviews zeigt sich, dass das Material aufgrund seiner Stärke und Haltbarkeit, sowie seiner Kosteneffizienz die ganz klare Nummer Eins bleibt. Stahl und Glas Konstruktionen kommen dementsprechend nur auf einen Anteil von 8%. Insgesamt weist der Neubausektor einen Anteil von 85,7% auf, während der Renovierungssektor kaum eine Rolle spielt. Bürogebäude sind das größte Absatzsegment mit einem Anteil von fast 30 Prozent. Von den drei wichtigsten Fassadentypen weisen die Elementfassaden das höchste Wachstumspotential aus, vor den Pfosten-Riegel-Fassaden und den Fensterbändern. Die Durchschnittspreise waren zwar in der Vergangenheit stabil, steigen jedoch durch den Handelskrieg zwischen den USA und China stetig an.

 

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Starke Fragmentierung des Kühlzellenmarktes im Jahr 2019

Der Kühlzellenmarkt in Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, den Benelux-Ländern und Österreich verzeichnete einen Anstieg sowohl bei den quantitativen als auch bei den wertmäßigen Verkäufen um 3,7% und 2,7%. Dieser Aufwärtstrend wird sich aufgrund der insgesamt stagnierenden Wirtschaft in der Eurozone im Prognosezeitraum voraussichtlich nicht fortsetzen. Es wird erwartet, dass der Markt in den nächsten drei Jahren eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von weniger als 1 % verzeichnen wird.  Diese Tendenz entspricht auch der wirtschaftlichen Situation in der EU und die Prognose des Bruttoinlandsprodukts (BIP), das im Jahr 2020 um 1,1 % und im Jahr 2021 um 1,2 % wachsen soll.

 

Deutsche Kühlzellen 2019 marktführend im Absatz

 

Der Gesamtmarkt für Kühlzellen in den europäischen Top 7 (Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Benelux, Großbritannien und Österreich) erlebte einen Anstieg von 2,7% in Bezug auf die Verkaufsmenge und erreichte im Jahr 2019 103.550 verkaufte Kühlzellen, während der wertmäßige Verkauf 368,1 Millionen Euro erreichte und damit einen Anstieg von 3,7% verzeichnete. Der deutsche Markt erzielte im Jahr 2019 die größten Verkaufsmengen mit 25,2 %, was einem Anstieg von fast 3 % entspricht. Der Markt wurde stark durch das Wachstum im Segment der kleinen Kühlzellen (<20 m³) beeinflusst. Dieses Segment verzeichnete 2019 einen starken Anstieg von 4,9%. Das Segment der 100-400 m³ hingegen verzeichnete einen Rückgang von 2,8%. Dieser besondere Trend in Deutschland hin zu den kleinen Kühlzellen wird sich im Prognosezeitraum voraussichtlich fortsetzen. In diesem Segment wird für den Prognosezeitraum ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 1% erwartet, während für die 100-400m³ eine negative Entwicklung erwartet wird. Beide Segmente werden stark unter der erwarteten Verlangsamung des Einzelhandels in Deutschland leiden. Der zweitbeste Markt in Bezug auf die Absatzmengen im Jahr 2019 war Großbritannien mit 18,2%, gefolgt von Frankreich mit 14,6%, Italien mit 13,4%, Spanien mit 12,3% und den Benelux-Ländern mit rund 10%.

 

Lebensmittelindustrie stellt die stärkste Nachfrage nach Kühlzellenn

 

Im Jahr 2019 erzeugte die Lebensmittelindustrie die stärkste Nachfrage nach Kühlzellenn in Europa mit rund 40% der insgesamt im Jahr 2019 verkauften Kühlzellen, gefolgt von der Gastronomie mit 35,9%, während auf den Lebensmittelfachhandel ein Anteil von rund 24% entfiel. Die Lebensmittelindustrie ist ein reifer Sektor, der sich aufgrund der weltweit wachsenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit, der zunehmenden Unsicherheit der Lebensmittelversorgung und der Nachfrage der Verbraucher nach höherer Qualität und Nachhaltigkeit in einer turbulenten Phase befindet. Die Rolle dieser Industrie in der Schaffung einer starken Nachfrage nach Kühlzellenn wird jedoch im Prognosezeitraum voraussichtlich nicht abnehmen.

 

Starker Trend hin zu maßgeschneiderten Kühlzellenn

 

Im Jahr 2019 waren 28,4 % der insgesamt verkauften Kühlzellen fabrikmäßig gebaute, während die restlichen 71,6 % kundenspezifische, d.h. vor Ort gebaute Kühlzellen waren.

Der Markt bewegt sich rasch in Richtung kundenspezifischer Kühlzellen, und dieser Trend wird voraussichtlich 2022 seinen Höhepunkt erreichen. Der Grund für diesen besonderen Trend ist in der Erfüllung der Anforderungen der Verbraucher (Anpassung an die tatsächlichen Bedürfnisse und den tatsächlichen Raum) und im Preisdruck zu sehen. Die Kontrolle der Installationsqualität für vor Ort gebaute Kühlzellen ist im Vergleich zu fabrikmäßig gebauten Kühlzellenn nicht so streng.

 

Starke Fragmentierung des Marktes im Jahr 2019

 

Im Jahr 2019 war der Markt für Kühlzellen ziemlich fragmentiert, wobei inländische Akteure die stärksten Positionen einnahmen. Auf nationaler Ebene ist die Marktkonzentration sehr hoch. In Deutschland erreichten die Top 10 Unternehmen 76,9% des Gesamtumsatzes, in Italien sogar 81,2%, in Frankreich 77,1%, im Vereinigten Königreich 70,2% und in Spanien 76,0%. Der Gesamtmarkt der untersuchten Länder, verbuchte allerdings nicht so eine starke Marktkonzentration. Die Top 10 Unternehmen erwirtschaften 48,2% des Gesamtumsatzes, woran gut zu erkennen ist, wie stark die Fragmentierung des Marktes tatsächlich ist, da keines der Unternehmen genügend Einfluss aufgebaut hat, um die Branche in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

 

Die Branche steht vor Herausforderungen

 

Während hohe Kosten und Instabilität wahrscheinlich zu Reibungen führen und Unternehmen möglicherweise davon abhalten werden, Risiken einzugehen, wird die Branche durch die steigende und schwankende Verbrauchernachfrage weiter angeheizt. Der Kühlzellenmarkt wird im Prognosezeitraum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 1% einen bescheidenen Anstieg erfahren und im Jahr 2022 364,8 Millionen Euro erreichen.

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Baldige Erholung bei Büromöbel in Sicht

Dank der positiven Entwicklung im Dienstleistungssektor in Asien stieg der weltweite Markt für Büromöbel 2019 noch um 6,6%. Durch die Corona-Pandemie wird aber auch der Büromöbelmarkt 2020 einen empfindlichen Rückfall erleiden und um 10,4% abstürzen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt. Bis 2023 soll das Marktvolumen jedoch wieder auf 59,4 Mrd. Euro ansteigen. 2019 lag dieser Wert bei 55,6 Mrd.

Wie die Pandemie selbst, so trifft auch der Rückgang des Büromöbelgeschäftes alle Regionen der Welt. Faktoren wie die Quote der Unternehmensgründungen und die Konsistenz in der Anzahl der Arbeitskräfte im tertiären Sektor, sowie unterschiedliche BIP-Prognosen der einzelnen Länder führen jedoch in verschiedenen Ländern zu unterschiedlicher Ausprägung des Markteinbruchs.

Indien trotzt der Krise

Mit einer hohen Gewerbeanmeldungsrate und einer hohen Anzahl an Arbeitskräften im Dienstleistungssektor kann Indien in diesem Jahr seinen Rückgang in Grenzen halten (-3,9%). Alle anderen Regionen der Welt werden 2020 einen zweistelligen Verlust erleiden. China wird trotz eines Minus von -10,7% mit einem Anteil von 27,5% der größte Markt für Büromöbel bleiben, gefolgt von den USA mit rund einem Viertel des weltweiten Marktvolumens. Westeuropa folgt mit einem Anteil von 15,5% am dritten Platz.

Raumteiler kommen auf

Drehstühle sind das dominierende Büromöbelsegment und machen insgesamt 27,5% des globalen Gesamtumsatzes aus. Dies wird auch so bleiben. So wird diese Produktgruppe mit einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 4,0% zwischen 2019 und 2023 den kurzweiligen Einbruch in diesem Jahr bald vergessen machen. Noch optimistischer sieht die Zukunft für die Raumteilungssysteme aus, die aufgrund der Pandemie zum neuen Must-Have in der Büroszene geworden sind. Dieser Bereich wird die stärksten prozentuellen Zuwächse verzeichnen. Bürotische sind nach den Drehstühlen das zweitgrößte Produktsegment weltweit mit 21,5%. In den USA, Kanada, Lateinamerika und Australien ist es sogar die größte Produktgruppe. Lounge-Sofas und Konferenztische werden naturgemäß aus Gründen der Vermeidung unnötiger persönlichen Kontakte im Büroalltag an Marktanteilen einbüßen.

Eine Region thront über allen

Der Markt für Büromöbel wird von den Herstellern in den USA dominiert. Das Büromöbel-Cluster in der Region Michigan besetzt vier der Top-Fünf-Plätze und produziert fast ein Fünftel des Weltmarktes. Danach folgen asiatische Produzenten aus China, Korea und Japan in den Top-10. Insgesamt zeigt sich, dass die Marktkonzentration leicht ansteigend ist.

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Starker Absturz, schnelles Comeback am Markt für abgehängte Decken

Der Markt für abgehängte Decken in den Top-7-Regionen Europas (Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich, Russland) erlebt mit der COVID-19-Krise in diesem Jahr einen jähen Absturz von 10,0%. Die Prognose von Interconnection zeigt, dass erst 2022 das Marktvolumen wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt.

Südeuropa am stärksten getroffen

Die prognostizierten Zahlen für dieses Jahr gleichen einem Gemetzel für die Branche. Dabei werden die südeuropäischen Länder von der Krise nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich am stärksten getroffen. Der italienische und spanische Markt für abgehängte Decken stürzen um 12% respektive 12,8% ab. In Großbritannien liegt das voraussichtliche Minus bei 10,9% und in Russland bei 11,1% wobei bei Letzterem der Rebound-Effekt etwas länger dauern wird, als in den westeuropäischen Ländern, und daher das Marktniveau dort voraussichtlich auch 2022 nicht das Niveau von 2019 erreichen wird.

Andere Länder andere Sitten

Bürogebäude waren 2019 mit 26,5% der stärkste Anwendungsbereich, vor dem Gewerbe mit 20 Prozent. „Die COVID-Krise könnte auch hier zu Verschiebungen führen, wenn z.B. aufgrund von Teleworking, die Unternehmen weniger Bürofläche pro Mitarbeiter benötigen werden“, so Vito Graziano, Autor der Studie. Jedoch gibt es gerade im Anwendungsbereich auch länderspezifische Unterschiede. So liegt in Deutschland der Anteil der Industrie bei 23,1%, während dieser in allen anderen untersuchten Märkten durchwegs unter zehn Prozent liegt. In Frankreich hat der Gesundheitsbereich mit 18,2% einen überproportional hohen Anteil. Bei den Materialien gibt der billige Gipskarton mit über einem Drittel des Gesamtmarktes den Ton an, gefolgt von Mineralwolle und Metall. Ein aufstrebendes Material ist Furnierholz, welches trotz Krise auch in den folgenden Jahren, ein starkes Wachstum erleben wird. Die Dielendecke ist mit einem Anteil von 35,0% das größte Produktsegment.

Starke Marktkonzentration

Die Marktkonzentration variiert unter den Ländern sehr stark. Während die Märkte in Deutschland und den Niederlanden eine starke Konzentration aufweisen sind die Märkte in Italien und Spanien sehr fragmentiert. Trotzdem wird der europäische Markt für abgehängte Decken von wenigen Unternehmenskonglomeraten aus Deutschland, Frankreich und den Benelux-Ländern beherrscht. So liegt der Marktanteil der Top-5-Unternehmen in Europa bei 48,6%.

 

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Dynamische Wirtschaft in Südostasien führt zu schnellem Comeback

Der Markt für Vorhangfassaden in den ASEAN-Ländern (Singapur, Malaysien, Indonesien, Philippinen, Vietnam, Thailand) wird in diesem Jahr aufgrund von COVID-19 um 9,6% einbrechen. Jedoch wird der Markt sehr schnell einen Rebound schaffen und 2022 bereits das Marktvolumen von vor der Krise übertroffen haben, zeigt eine neue Studie von Interconnection Consulting.

Gute Voraussetzungen für schnellen Rebound

Die Eingliederung des ASEAN-Raums in den globalen Industrialisierungsprozess, sowie in den globalen Tourismus und dem Bausektor setzt starke Impulse für die Baubranche. Auch die Urbanisierungswelle ist starker Impulsgeber für die Bauwirtschaft und ist in den ASEAN-Ländern noch dominanter als in Europa oder den USA ausgeprägt. Diese Faktoren sind dafür maßgebend, dass die Bauwirtschaft und somit auch der Markt für Vorhangfassaden schneller in die Gänge kommen wird als z.B. in Europa.

Vietnam profitiert vom Handelskrieg

Indonesien und die Philippinen sind nicht nur die bevölkerungsreichsten ASEAN-Staaten, sondern auch die dynamischsten Wachstumsmärkte. Indonesien ist auch mit einem Anteil von 32,5% der größte Markt für Vorhangfassaden im ASEAN-Raum. Vietnam profitiert vom Handelskrieg zwischen China und den USA, da dadurch viele Fabriken von China nach Vietnam siedeln, um damit den Handelszöllen zu entgehen. Daher wird das Wachstum der Branche in Vietnam trotz Corona, in den nächsten Jahren durchschnittlich 2,4% jährlich bis 2022 betragen. Während Singapur und Thailand schlechtere Wachstumsaussichten haben, zeigt Malaysien im Gegensatz dazu stabile Wachstumsaussichten.

Teleworking statt Büros

Der wichtigste Materialtyp ist Aluminium-Glas mit einem Löwenanteil von 84,3%. Dabei ist es vor allem die Kosteneffizienz, die für Aluminium spricht und gegen z.B. Stahl/Glas, das nur einen Marktanteil von 8,0% aufweist. Das größte Absatzsegment für Vorhangfassaden sind Bürogebäude mit einem Anteil von 32,8%. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen sind Wohnungen mit 27,2% ein sehr wichtiges Segment für Vorhangfassaden in Südostasien. Auch für die Zukunft könnten sich Verschiebungen zugunsten des Wohnbereichs ergeben.  „Es wird mehr Telework-Plätze geben und es ist wahrscheinlich, dass es für dieselbe Anzahl von Mitarbeitern weniger Bürofläche gibt“, so Vito Graziano, Autor der Studie. Weiters ist damit zu rechnen, dass die Neuentwicklung von Hotels in den nächsten Jahren nur sehr gedämpft voranschreiten wird.

Talfahrt der Rohstoffpreise stärkt Margen

Insgesamt macht der Renovierungssektor einen kleinen Bereich mit rund 15 Prozent des Gesamtvolumens aus. Die Musik spielt im Neubau mit einem Anteil von 85,7%, und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Aber auch unmittelbar positive Effekte hat die Corona-Krise für die Produzenten: Im Zuge der Corona-Krise sind weltweit die Rohstoffpreise auf Talfahrt, was insgesamt die Margen der Fassadenbauer stärken sollte.

 

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Ladekräne kehren bald wieder auf Wachstumspfad zurück

Der Markt für Ladekräne wird weltweit in diesem Jahr um 9,4% zurückgehen. Jedoch erwartet Interconnection Consulting in einer neuen Studie eine schnelle Erholung der Branche. Das Marktvolumen soll demnach 2023 wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehren.

Der Markt für Ladekräne ist sehr abhängig vom BIPs in den einzelnen Ländern, sowie von der Bauwirtschaft. Dabei zeigt sich ein heterogenes Bild in den einzelnen Weltregionen. Während in den USA und Europa ein starkes Wachstum im Bereich des Wohnbaus in den letzten Jahren zu verzeichnen war, war die Entwicklung in diesem Bereich in Japan und Australien negativ. Andere Länder, wie China oder Brasilien erhöhten wiederum ihren Output vor allem im Bereich des Nicht-Wohnbaus. Insgesamt stieg durch die Bauprojekte weltweit der Markt für Ladekräne zwischen 2016 und 2019 im Durchschnitt um 2,3 p.a.. Der größte Markt für Ladekräne ist Europa mit einem Anteil von 30,2% vor den USA mit 21,1% und China mit 17,4%. So wie viele andere Regionen wird der europäische Markt in diesem Jahr vermutlich im zweistelligen Bereich schrumpfen, genauso wie China (-11,3%), Australien oder auch Japan. Etwas besser ergeht es der USA, wo der Rückgang weniger als sieben Prozent betragen wird.

Verschiedene Geschwindigkeiten

Die Renaissance des europäischen Marktes nach der Krise wird in verschiedenen Regionen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit von statten gehen. Am schnellsten wird sich Deutschland erholen. Dort wird man 2023 bereits ein deutlich höheres Marktvolumen erreicht haben, als vor der Krise. In Frankreich jedoch wird der Aufholprozess länger dauern. Dort wird zwischen 2020 und 2023 der Markt im Durchschnitt um -3,1% jährlich sinken.

Knickarmkräne dominieren

Die Knickarmkräne sind mit einem Marktanteil von 85,8% die dominierende Produktgruppe. Recycling-Kräne mit einem Anteil von 7,6% und Bauholzkräne stellen die beiden anderen wichtigeren Produktgruppen. Trotz der großen Dominanz sind die Knickarmkräne auch die Produktgruppe mit der höchsten Wachstumsrate. Bis 2023 werden die Knickarmkräne um 2,8% pro Jahr im Wert wachsen. Dieser Boom für dieses Segment ist überall auf der Welt zu sehen. In keiner Region der Welt liegt der Absatzanteil dieses Produkts unter 80 Prozent. Die Kräne mit einer Höhe von 10-20 Meter sind mit einem Absatz von 36,5% das stärkste Segment. Noch dominierender als in den meisten anderen Regionen der Welt ist diese Höhe vor allem in China, wo dieses Segment fast drei Viertel aller Kräne ausmacht. Zum Vergleich in Europa liegt dieses Segment bei nur 22,8% und liegt nur an dritter Stelle. Hier halten die Kräne bis zu einer Höhe von 10 Meter mit rund einem Drittel des Absatzes, den ersten Platz.

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Trendwende durch Trennwände

Die Wirtschaftskrise wird den Markt für Büromöbel weltweit stark treffen. Für dieses Jahr prognostiziert eine neue Studie von Interconnection Consulting einen Rückgang um 15,1% in Wert. Bis 2023 erwartet die Studie einen Anstieg des Marktes von 47 Mrd. Euro (2020) auf 59 Mrd. Euro.

Indien als Hoffnungsmarkt für bessere Zeiten

In Europa wird der Büromarkt 2020 um rund ein Viertel zusammenschrumpfen (-23,7%) und damit die Region mit dem stärksten relativen Verlust weltweit darstellen. China, die Region mit dem höchsten Marktvolumen wird dieses Jahr um vergleichsweise moderate 11,3% schrumpfen. Der zweitgrößte Markt weltweit ist die USA, dort wird der Verlust 16,9% betragen. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes hängt der Büromöbelmarkt auch von der Entwicklung der Anzahl der Arbeitskräfte im tertiären Sektor (Dienstleistungssektor), sowie von der Dynamik bei der Unternehmensgründung ab. Gerade Indien war daher in den letzten Jahren ein Hoffnungsmarkt für die Industrie, wo sowohl die Zahl der Arbeitskräfte als auch die Zahl neu eröffneter Unternehmen stark anstieg. So konnte auch der Büromöbelmarkt in Indien 2019 ein Wachstum von 10,5% erzielen.

Trennwände auf der Überholspur

Drehstühle bleiben die dominante Produktgruppe mit einem Volumen von 13,0 Mrd Euro, vor den Bürotischen (5,17 Mrd. €) und Lagermaterialien. Gerade in der Eurasien-Zone nehmen Drehstühle die führende Position ein. In den USA und Australien sind es wiederum die Bürotische, die den Markt anführen. Das höchste Wachstumspotential weltweit verzeichnen jedoch nicht überraschend Raumteiler-Systeme, die zwischen 2019 und 2023 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 4,8% rechnen können. Im Lounge-Segment sind es die Loungesitze, die mit einem Anteil von genau zwei Drittel den Markt gegenüber den Lounge-Sofas anführen. In Europa liegt der Anteil von Lounge-Sitzen mit 81 Prozent besonders hoch. Auf der anderen Seite des Spektrums ist die USA. Dort liegt der Anteil von Loungesitzen bei 61,4%.

Bürocluster in Michigan dominiert Weltmarkt

Die traditionelle Hochburg der Büromarktindustrie liegt in der Region um Michigan in den USA. Die dort ansässigen Unternehmen wie Steelcase, Herman Miller, Haworth und HNI waren und bleiben die führende Kraft am Weltmarkt. Gemeinsam kommen sie auf einen Anteil von 20,3%. Insgesamt nehmen die Top-Ten-Unternehmen global 28,1% des Gesamtmarktes ein.

 

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Renovierung federt Krise bei Garagentoren ein wenig ab

Der Markt für Garagentore in Österreich hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Die durch die COVID-19-Krise resultierende Krise in der österreichischen Baubranche wird aber auch den Markt für Garagentore treffen (2020: -3,7%). Eine neue Studie von Interconnection Consulting erwartet eine leicht negative Erwartung für die Jahre nach 2020.

Renovierung als Hoffnungsschimmer

Interconnection geht für die Jahre bis 2023 davon aus, dass der Markt für Garagentore in Österreich nur um durchschnittlich 1,0% jährlich wachsen wird. Gerade der Renovierungsmarkt ist für die großen europäischen Hersteller in Österreich profitabel. Immerhin erfolgt der Wechsel von Garagentoren in Österreich im Schnitt doppelt so häufig wie in den Nachbarländern. Mit der Krise wird das Renovierungssegment noch bedeutender. So stieg der Anteil dieses Segments auf fast 70 Prozent (67,1%) des Gesamtmarktes während der Krise. Vor der Krise lag der Anteil bei rund 65%.

Stahl und Sektionaltore dominieren

Stahl macht in Österreich den Großteil der Garagentore mit einem Anteil von 86,7% aus. Aluminium ist mit 8,2% das zweitmeistverwendete Material. Wobei der Anteil von Alu gerade im Bereich von Schwing- und Falttore wächst. Holz stellt eine elegante, aber auch teure Nische dar, und kommt daher nur auf einen Anteil von 2,9%. 82,7% aller Garagentore sind Sektionaltore. „Diese Produktgruppe hat sich seit Jahren als praktisch und bequem erwiesen, und ist darüber hinaus auch preislich nicht teurer als Roll- und Falttore“, erklärt Vito Graziano, Autor der Studie die Dominanz. Allerdings werden sich Schwingtore nach der Krise am besten weiterentwickeln. Krisenbedingt haben auch die Durchschnittspreise mit -1,3% ein wenig nachgelassen.

Hohe Marktkonzentration

Der österreichische Markt ist von einer hohen Konzentration der Top 5 charakterisiert. Die Top-5-Unternehmen nehmen rund vier Fünftel des Gesamtmarktes ein. Die ersten Ränge werden von europäischen Playern besetzt.  Inländische Firmen haben sich vor allem Nischen in deren ursprünglichen Bundesländern geschaffen, indem sie oft über direkte Wege ihre Produkte vermarktet haben. Zusammen machen sie aber weniger als 15 Prozent des Marktes aus.

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Osteuropa ist zuverlässige Wachstumslokomotive bei Profilmaschinen

 

Der weltweite Markt für Profilmaschinen zur Herstellung von Fenster und Türen lag 2020 bei 896,9 Mio. Euro und damit um 0,7% niedriger als 2019. Der Markt, der in den letzten Jahren vor der Pandemie ein starkes Wachstum erfuhr, wurde damit nicht so stark getroffen wie andere Branchen. Und auch der Aufholprozess des Marktes wird schnell von statten gehen, sobald die Krise beendet ist. Das zeigt eine neue Studie von Interconnection Consulting. 

Europa führt den Weg hinaus aus der Krise

Der weltweite Markt für Profilmaschinen für die Fenster- und Türenproduktion ist mit der Absatzsituation und der Entwicklung des Fenstermarktes verknüpft. In Europa sieht sich in den letzten Jahren der CEE-Raum als eine Lokomotive für die Branche. Die Region ist für 30,1% des weltweiten Outputs an Profilmaschinen verantwortlich. Das Wachstum der Branche in dieser Region lag in den Jahren vor Corona bei bis zu zehn Prozent, auch aufgrund der Nachfrage für PVC-Maschinen von Deutschland. 2019 gab es im CEE-Raum noch ein Wachstum von rund sieben Prozent. Während die Aussichten für die europäischen Märkte auch nach der Krise gut sind, und gute Wachstumsraten erwartet werden, sind die Erwartungen auf der anderen Seite des Atlantiks weniger optimistisch. Das Wachstum im NAFTA-Raum sowie in Lateinamerika wird weniger dynamisch ausfallen als in Europa. In Asien ist China mit einem Anteil von über 70 Prozent klarer Marktleader. Der für Asien junge Markt für Profilmaschinen ist noch von lokalen Herstellern dominiert. Die Wachstumsraten in Asien-Pazifik-Region lagen 2019 bei 7,2% und waren damit die höchsten weltweit. Der dortige Markt profitiert nicht nur von den günstigeren Produktionskosten, sondern von den steigenden Qualitätsstandards und Netzwerkeffekten zwischen Fenster- und Profilmanufakturen. Von den drei Maschinentypen (PVC, Alu, Stahl) hat PVC das größte Wachstumspotential für die Zukunft und mit über 60 Prozent den größten Marktanteil. Ein Treiber für die PVC-Profilmaschinen ist dabei der chinesische Fenstermarkt, da dort PVC das beliebteste Fensterrahmenmaterial darstellt.

Neue Global Player aus China

Der Markt für Profilmaschinen ist stark konzentriert. Die Top-Ten-Unternehmen weltweit beherrschen über 50 Prozent (56,9%) des Weltmarktes. Dabei wird der Markt von europäischen Unternehmen dominiert und hier wiederum vor allem von deutschen Unternehmen wie Urban, Rotox, Schirmer und italienischen Unternehmen, wie Voilàp, FOM Group oder Graf Synergy, dem italienischen PVC-Spezialisten. Neben anderen großen europäischen Playern gibt es nur noch US-Firmen sowie türkische Hersteller, die am Weltmarkt mitmischen. Auch in China versuchen einige Hersteller, nachdem sie ihren lokalen Markt dominiert haben, den Sprung auf den globalen Markt wie Zhongwang oder Xingfa, was den Wettbewerb weltweit in Zukunft härter machen wird.

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Führende Unternehmen vertrauen auf Interconnection Consulting

Admonter

Am IC Impulsworkshop Vertriebsoptimierung schätzen wir neben dem Praxisbezug, auch die eloquente Ausdrucksweise und die perfekte Rhetorik. Der wichtigste Nutzen für unser Unternehmen war das Thema Verkaufspipeline. Adrian Capellarie (Verkaufsleiter Admonter Holzindustrie)

Deutscher Holzfertigbau Verband

Interconnection bietet uns mit der Fertighausstudie eine plausible und veritable Datengrundlage zur Analyse der IST-Situation im Fertighausmarkt und darüber hinaus für die Einschätzung der kurzfristigen Marktentwicklung. Gerne nutzen wir diese interpretierten Daten für unsere Lobby- und Alltagsarbeit.

Thomas Schäfer (Geschäftsführer, Deutscher Holzfertigbau-Verband)

ELK

Die Fertighausstudie von Interconnection Consulting zeigt ein reales Bild der tatsächlichen Marktsituation und bildet für uns eine wertvolle Basis für unsere strategischen Entscheidungen in der Vertriebspolitik.

Gerhard Schuller (CFO ELK)

Epson

EPSON ist sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie Interconnection Consulting mit dem Markt und den Kunden kommuniziert. EPSON schätzt auch die kontinuierliche Arbeit von Interconnection, um Marktstudien, mit dem Fokus auf aktuelle Kundenbedürfnisse, zu optimieren. Daher vertraut EPSON auf Interconnection Daten für den internationalen Markt der POS-Drucker und Systeme.

T. Murakami (Markenführung, Seiko Epson Corporation)

Gaulhofer

Ich schätze an dem Forum "Impulsworkshop Vertriebsoptimierung" die relativ geringe Anzahl der Teilnehmer, das macht es einfach angenehmer! An Hrn. Berger schätze ich seinen Praxisbezug und das er den Vortrag mit Beispielen aus der Praxis verknüpft. Gefallen hat mir auch der souveräne Vortragsstil. Der wichtigsten Nutzen des Impulsworkshop Vertriebsoptimierung war für mich einerseits das wieder auffrischen bzw. die Methoden/Tools, die gezeigt wurden. Ing. Dietmar Hammer (Leitung Produktmanagement Gaulhofer)

Kontron

Der wichtigste Nutzen des Impulsworkshop Vertriebsoptimierung war aus meiner Sicht die Vorgehensweise der Stärken-Definition sowie der gesamte Ablauf. Herr Berger wirkt sehr kompetent und professionell. Fabian Freund (Sales Manager, Kontron Austria)

Österreichs Personaldienstleister

Das Vertriebs-Tool ZAIS ist für viele österreichische Personaldienstleister für schnelle und gleichzeitig richtige Vertriebsentscheidungen unverzichtbar geworden. Ein maßgeschneidertes Online-Cockpit liefert monatlich umfassende Zahlen und Daten zur Zeitarbeit und zum Arbeitsmarkt in Österreich und besticht gleichzeitig durch seine Übersicht und intuitive Benutzerführung. Interconnection Consulting ist bei der Entwicklung individuell auf alle Benutzerbedürfnisse eingegangen und überzeugt auch mit schnellen Antwortzeiten im laufenden Betrieb.

Dr. Gertraud Höltl (Generalsekretärin Österreichs Personal Dienstleister)

Saint Gobain

Lange Erfahrung und tiefes Verständnis der Baumärkte machen die Qualität der IC-Studien aus. IC ist ein ständiger Begleiter der Marktbeurteilung und hilfreiche Entscheidungsgrundlage.

Bernd Blümmers (Directeur General, Saint-Gobain Solar Systems, Central Europe, Aachen)

Salamander

Interconnection Consulting Marktberichte liefern eine wertvolle externe Marktperspektive zu unseren internen Markteindrücken.

Pedro Posada (Geschäftsführer Salamander Industrieprodukte Spanien)

Scandinavian Business Seating

Die IC Studien geben einen sehr gut strukturierten Überblick über den westeuropäischen Büromöbelmarkt. Die Daten sind hilfreich um Marktentwicklungen und Treiber besser zu verstehen.

Beatrice Sotelo (Leiterin Business Development, Scandinavian Business Seating)

Schneider Electric

Interconnection Consulting konnte innerhalb kurzer Zeit eine hervorragende Studie liefern, die meine Erwartungen in Bezug auf Qualität und Analysetiefe übertraf. Ich empfehle Interconnection jedem Unternehmen bei jeglicher Art von Marktforschungsprojekten. Jeff Canterberry (Direktor für Strategieentwicklung und M&A, Schneider Electric)

Sodexo

Interconnection ist eine vertrauensvolle Quelle, auf die wir immer wieder gerne zurückkommen, wenn wir auf dem Markt klare Wegweiser brauchen. Christian Frey (Marketing Manager CS DACH)

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