Markt für ästhetische Medizingeräte geht aufgrund kurzfristiger Investitionsunsicherheit um 3,9 % zurück

Nach einem Wachstum von 4,5 % im Jahr 2025 wird für den Markt für energiebasierte ästhetische Medizingeräte im Jahr 2026 eine Trendwende erwartet: Er dürfte um 3,9 % von 7,63 Mrd. Euro auf rund 7,33 Mrd. Euro zurückgehen. Laut der aktuellen IC-Marktprognose „Energy Based Aesthetic Medical Devices 2026“ von Interconnection Consulting markiert diese Entwicklung eine vorübergehende Abschwächung nach mehreren Jahren des Marktwachstums.

Der Rückgang hängt zum Teil mit der geopolitischen Unsicherheit im Nahen Osten zusammen, wo mehrere große Branchenakteure ihren Hauptsitz haben, was das Investitionsvertrauen und die Stabilität der Lieferketten belastet. Gleichzeitig werden 57,2 % des Absatzvolumens im Jahr 2026 voraussichtlich auf Modernisierungen und Ersatzbeschaffungen entfallen. Dies zeigt, dass Kliniken zunehmend die Erneuerung bestehender Geräte gegenüber vollständig neuen Investitionen priorisieren.

Die Entwicklung in den einzelnen Ländern verdeutlicht diese Unterschiede. Österreich ist der einzige untersuchte Markt, für den im Jahr 2026 ein Wachstum von 4,4 % erwartet wird, gestützt durch vergleichsweise stabile Investitionsbedingungen.

Dagegen wird für Frankreich ein Rückgang von 6,4 %, für Italien von 6,0 % und für die Türkei von 5,9 % erwartet. Eine schwächere Investitionstätigkeit sowie wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten führen dazu, dass Kliniken bei der Anschaffung neuer Geräte vorsichtiger agieren. In den Vereinigten Staaten, dem weltweit größten analysierten Markt, wird ein Rückgang des Marktwerts um 3,6 % erwartet, was zum Teil auf anhaltende geopolitische Unsicherheiten und das Risiko von Störungen in der Lieferkette zurückzuführen ist.

Privatkliniken bleiben das wichtigste Kundensegment und werden 2026 voraussichtlich rund 69,9 % des Marktwerts ausmachen. Energiebasierte Geräte nutzen Technologien wie Laser, IPL, Radiofrequenz und fokussierten Ultraschall für Anwendungen wie Hautverjüngung, Haarentfernung und Körperkonturierung. Die Nachfrage wird dabei zunehmend durch Verbraucher unterstützt, die nicht-invasive ästhetische Behandlungen bevorzugen.

„Der Markt wird immer selektiver. Kliniken müssen zunehmend eine deutliche Verbesserung der Behandlungsergebnisse und der Kapitalrendite erkennen, bevor sie ihre bestehenden Geräte ersetzen. Dies erhöht den Druck auf die Hersteller, Systeme zu entwickeln, die eine höhere Leistung, Vielseitigkeit und messbare klinische Vorteile miteinander verbinden, anstatt sich allein auf technologische Innovationen zu verlassen“, sagt Katarina Hornikova, Marktanalystin bei Interconnection Consulting.

Der Wettbewerb bleibt intensiv: Auf die 17 größten Unternehmen entfallen rund 70 % des gesamten Marktwerts. Zu den führenden Herstellern zählen Alma Lasers, BTL Aesthetics, Candela Medical, Cutera, Cynosure Lutronic, El.En. Group, Fotona, InMode, Lumenis, Merz Aesthetics, Sciton, Sinclair Pharma und Solta Medical.

Da die geopolitische Unsicherheit nachlässt und sich die Investitionen erholen, wird erwartet, dass die anhaltende Nachfrage nach nicht-invasiven Behandlungen und der Austausch von Geräten den Markt wieder auf Wachstumskurs bringen werden. Bis 2029 soll der Marktwert voraussichtlich rund 8,46 Milliarden Euro erreichen, gestützt durch eine jährliche durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) von etwa 4,9 %, da Kliniken in neuere Technologien investieren und ästhetische Behandlungen bei den Verbrauchern weiter an Beliebtheit gewinnen.

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Katarina Hornikova, Senior Market Analyst

Phone: +43 1 585 46 23 – 18

Email: hornikova@interconnectionconsulting.com

02/09/2026

Copyright: Interconnection, Honorarfrei zur Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung über die erwähnte Studie und IC Consulting.

Katarina Hornikova

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Katarina Hornikova ist seit 2017 bei Interconnection Consulting tätig. Sie spezialisiert sich auf internationale Geschäftsstrategien, internationales Marketing, sowie auf die Entwicklungstendenzen der spezifischen internationalen Warenmärkte. Sie ist für die Erstellung von Studien und Marktprognosenmodellen innerhalb der Baubranche zuständig. Sie hat International Trade Management und International Business studiert.

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EPSON ist sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie Interconnection Consulting mit dem Markt und den Kunden kommuniziert. EPSON schätzt auch die kontinuierliche Arbeit von Interconnection, um Marktstudien, mit dem Fokus auf aktuelle Kundenbedürfnisse, zu optimieren. Daher vertraut EPSON auf Interconnection Daten für den internationalen Markt der POS-Drucker und Systeme.

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Die IC Studien geben einen sehr gut strukturierten Überblick über den westeuropäischen Büromöbelmarkt. Die Daten sind hilfreich um Marktentwicklungen und Treiber besser zu verstehen.

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Interconnection Consulting konnte innerhalb kurzer Zeit eine hervorragende Studie liefern, die meine Erwartungen in Bezug auf Qualität und Analysetiefe übertraf. Ich empfehle Interconnection jedem Unternehmen bei jeglicher Art von Marktforschungsprojekten. Jeff Canterberry (Direktor für Strategieentwicklung und M&A, Schneider Electric)

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