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Der Himmel öffnet sich für die Garagen- und Einfahrtstore

Neue Studie von Interconnection veröffentlicht
Der Gesamtmarkt für Garagen- und Einfahrtstorantriebe in der EU hat sich nach schweren Jahren im letzten Jahr erholt. 2016 betrug der Anstieg in Menge 2,1%. Auch der Umsatz stieg im letzten Jahr um 2,5%. Bis 2019 wird der Anstieg der Branche sogar 4% betragen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Einfahrtstore sind Umsatzbringer

Die Antriebe für Garagentore stellen, mit Ausnahme von Großbritannien, in jedem der untersuchten Märkte das größte Segment dar. Insgesamt sind europaweit 61,7% aller automatischen Systeme Garagentore. Eingangstore machen dementsprechend nur einen Anteil von 38,3% aus. Trotzdem generieren Einfahrtstore aufgrund der höheren Preise insgesamt auch höhere Umsätze. So liegt das Umsatzverhältnis zwischen Einfahrtstore und Garagentore bei 60:40. Der Gesamtwert des Marktes in den untersuchten Ländern (Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien) betrug 717,6 Millionen Euro. Insgesamt ist Europa von einem großen Nord-Süd Preisgefälle charakterisiert. So liegt der durchschnittliche Preis in Frankreich um 30% niedriger als in Spanien.

Renovierung weiter in Front

Auch wenn durch den starken Aufschwung des Bausektors, vor allem das Neubausegment profitiert, macht der Renovierungsbereich mit 58,6% noch immer den größten Teil des Marktes aus. Gerade die lange Lebensdauer von Garagen- und Einfahrtstoren – oft mehrere Jahrzehnte – wird auch in den nächsten Jahren dazu führen, dass der Renovierungsbereich stabil seine Position behaupten wird. Insgesamt werden drei von vier Garagen- und Einfahrtstore für den Wohnbereich verwendet, wobei sich der Anteil des Wohnbereichs leicht aber stetig weiter erhöht. Applikationen für den Nicht-Wohnbereich sind vor allem in Frankreich und Großbritannien häufig anzutreffen. In Großbritannien beträgt der Anteil des Nicht-Wohnbereichs 40,1%.

Große Firmen lassen „Neuen“ keine Chance

Der Markt für Torantriebe ist ein typischer „Red-Water-Market“, erklärt Vito Graziano, Autor der Studie. Der Markt wird von wenigen Großunternehmen bestimmt und lässt kaum Platz für Neueinsteiger. Die Top-10-Unternehmen in der EU teilen sich 69% des Gesamtmarktes, wobei vor allem die italienischen Unternehmen wie FAAC oder DEA den Löwenanteil einnehmen.

2017-04-06 10:13:19

Copyright: Interconnection, Honorarfrei zur Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung über die erwähnte Studie und IC Consulting.
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