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Markt für Kaminsysteme heizt sich auf

Neue Studie von Interconnection veröffentlicht
Der Markt für Kaminsysteme in den sechs größten Märkten Europas (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Polen) hat sich 2017 nach eher flauen Jahren, wieder erholt und verzeichnete einen Anstieg von 9,6%. Der Gesamtmarkt wird sich bis 2020 durchschnittlich um 8,3% jährlich in Wert steigern.

Großbritannien bremst gute Gesamtleistung

Seit 2016 profitiert der Markt vom Aufschwung in der Bauwirtschaft. Insgesamt wurden 59,2% des Umsatzes der Branche im Neubau erzielt und 40,8% in der Renovierung. Von den sechs untersuchten Märkten bilanzierten fünf im vergangenen Jahr positiv. Das größte Wachstum legte Polen mit einem Plus von 13,6% hin. Insgesamt wurden in Polen 1,4 Mio. Laufmeter vertrieben. Der größte Markt ist Deutschland mit einem Absatzvolumen von 4,7 Mio. Laufmeter. Frankreich liegt mit 4,6 Millionen Laufmeter nur knapp dahinter. Das Wachstum am deutschen Markt betrug 2017 10,7%, Frankreich legte demgegenüber nur 6,0% zu. Auch Italien (7,9%) und Spanien 5,8% konnten ihr Marktvolumen erhöhen. Allein Großbritannien muss aufgrund des schwächeren Pfunds und einer stark verunsicherten Bauwirtschaft Federn lassen und büßte 10,7% beim Marktvolumen ein.

Kunststoff wächst am schnellsten

Die wichtigsten Produktgruppen nach Umsatz waren im Jahr 2017 Edelstahl/Stahlkamine (60,5%), Keramik (18,2%), Kunststoff (16,5%), Ziegel (0,7%). In Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien dominieren die Stahlmärkte, während in Deutschland der Kunststoffmarkt einen Marktanteil von 58,9% in Menge einnimmt. In Polen ist wiederum Keramik das stärkste Segment mit einem Marktanteil von 54,0%. Insgesamt entwickelt sich Edelstahl stabil, während die Produktgruppen Keramik und Ziegelstein an Anteilen verlieren. Den stärksten Zuwachs jedoch verzeichnet länderübergreifend Kunststoff.

Direkter Vertrieb noch selten

Der Trend geht mehr und mehr zu vorgefertigten Systemen. Nach verkauften Laufmetern liegt der Anteil solcher Systeme bei 57,4% zu 42,6% gegenüber angepassten Systemen. Bei den Varianten raumluftunabhängig vs. raumluftabhängig geht der Trend immer mehr zu raumluftunabhängigen Lösungen. Der Anteil in dieser Gruppe beträgt bereits 54,2%. Im Vertrieb bleiben in Zukunft die drei- und zweistufigen Kanäle dominierend. Der dreistufige Absatzkanal erreichte 2017 einen Anteil von 58%.

2018-07-02 12:29:54

Copyright: Interconnection, Honorarfrei zur Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung über die erwähnte Studie und IC Consulting.
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